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[München] Podiumsdiskussion: Mehr Soziale Gerechtigkeit

19. Juni 2017 19:00 – 21:00 Uhr

Veranstalter: DIE LINKE. München Ortsverband West/Mitte
Ort: EineWeltHaus, Großer Saal Schwanthalerstraße 80 80336 München

Der Ortsverband München West/Mitte der Partei DIE LINKE. lädt ein zur

PODIUMSDISKUSSION
am 19. Juni 2017, 19 Uhr
im EineWeltHaus, Großer Saal; München, Schwanthalerstr. 80

zum Thema MEHR SOZIALE GERECHTIGKEIT

mit:

  • Dominik Lehmann, Bundestags-Direktkandidat, DIE LINKE., Dipl. Sozialpädagoge
  • Andreas Klauke, Bundestags-Direktkandidat, ÖDP
  • Rudolf Schabl, Bundestags-Direktkandidat, Freie Wähler; Deutsche Rentenversicherung
  • Oswald Utz, Stadtrat, Die Grünen / Rosa Liste
    Ehrenamtlicher Behindertenbeauftragter der Landeshauptstadt München
  • Dr. Bernhard Goodwin, Bundestags-Direktkandidat, SPD
    Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung an der LMU München
  • Moderation: Julia Killet, Regionalbüroleiterin, Kurt-Eisner-Verein

 

Mehr Soziale Gerechtigkeit – Was bedeutet das? Wie kommen wir dahin?
Durch unsere Gesellschaft geht ein Riss, und die Schere geht immer weiter auseinander. Seit der Globalisierung des Kapitalismus (ab Ende der 70’er Jahre) ist „Soziale Gerechtigkeit“ kein Thema mehr, im Gegenteil, die Spaltung der Gesellschaft wird durch die Neoliberale Politik der Bundesregierungen (Kohl, Schröder, Merkel) noch verstärkt.
Für die große Mehrheit heißt das z.B. Entfesselung der Leiharbeit, Rente erst mit 67, Antistreikparagraf,  Zusatzbeiträge bei der Krankenversicherung, Hartz IV; aber auch Überschuldung der Kommunen, Abbau und Privatisierung (= Verteuerung und Verschlechterung) öffentlicher Dienstleistungen. Bildungschancen junger Menschen hängen vom Geldbeutel der Eltern ab wie in kaum einem anderen Industrieland.
Für eine kleine Minderheit heißt das umgekehrt: Senkung des Spitzensteuersatzes, kaum Erbschaftssteuer, Mini-Steuer von 25% („Abgeltungssteuer“) für Kapitalerträge, keine Vermögenssteuer.
Also seit Jahrzehnten eine Umverteilung von unten nach oben, bei einer kleinen Minderheit sammeln sich gigantische Vermögen an.
Zusätzlich befeuert wird das Ganze durch „Freihandelsabkommen“ wie TTIP, CETA, TiSA.
Die soziale Spaltung ist europaweit, vor allem Südeuropa ist betroffen. Die Exportüberschüsse der Einen sind die Verschuldung der Anderen.
Ist das die Gesellschaft, in der wir künftig leben wollen?
Oder wollen wir wieder in eine andere Richtung?
Martin Schulz, Kanzlerkandidat der SPD, hat das Thema „Soziale Gerechtigkeit“ in das Zentrum des Wahlkampfs gerückt.
Ist das der Einstieg in einen Neuanfang?
Was verstehen wir unter „Sozialer Gerechtigkeit“?
Wie muss die Politik aussehen, damit wir dahin kommen?
Dazu haben wir VertreterInnen von SPD, Grünen, Freien Wählern, ÖDP und der LINKEn eingeladen.
Wir freuen uns auf eine spannende zukunftsgerichtete – und vielleicht fruchtbare – Diskussion.