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2. Mai 2009

Schwaben: Verwendung regionaler Produkte in den Bezirkseinrichtungen

Zur letzten Bezirkstagssitzung am 23.4.09 in Dillingen/Donau, hatte ich einen ähnlichen Antrag wie Bezirksrat Uwe Schildbach in Ansbach (ihm möchte ich für die Idee danken) gestellt.

Es ging darum, in bezirkseigenen Einrichtungen verstärkt regionale Produkte zu verwenden.

Ziel ist gelebter Umweltschutz durch kurze Transportwege und Stärkung der regionalen Erzeuger und der regionalen Wirtschaft. Zusätzlich stellte ich noch den Antrag, die Verwendung von Bioprodukten in bezirkseigenen Einrichtungen zu erhöhen.


Beide Anträge wurden formal von der Verwaltung übernommen. Zusätzlich erklärte Bezirksrat Pressl (CSU), dass auf bezirkseigenen Grundstücken keine gentechnisch veränderten Pflanzen angebaut werden dürfen.


Da hier noch keine klaren Vorgaben gemacht wurden, werde ich am Ball bleiben und nächstes Jahr gezielt Zahlen erfragen, um festzustellen ob sich in dieser Richtung etwas verändert hat.


Bereits jetzt ist klar, dass der Bezirk ein höheres Defizit, als zuletzt geplant, haben wird. Ich verweise nochmals darauf, dass ich bereits am 5.2.09 gegen den Haushalt und die Umlagensenkung gestimmt hatte und verweise auch auf die Pressemeldung in der Donauzeitung:

“ Zwei Anträge von Ingeborg Vollmar, Bezirksrätin aus Unterbissingen, werden behandelt. In den bezirkseigenen Einrichtungen solle die Verwertung regionaler und Bio-Produkte forciert werden. „Das wollen wir vorantreiben“, sagt Jürgen Reichert. Er informiert über den Beschluss des Bezirksausschusses, die eigenen Grundstücke zur „gentechnikfreien Zone“ zu erklären.


Zum Schluss gibt es noch eine düstere Prognose. Der Haushalt des Bezirks 2010 wird ein noch höheres Defizit haben und Bezirkstagspräsident Reichert spricht dabei von 20 Millionen Euro.“


Ingeborg Vollmar

Bezirksrätin