11. Dezember 2015

[München] legalize statt legal highs

Am 11.12.2015 konnte die AG Drogenpolitik der LINKEN. München den drogenpolitischen Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Bundestag, Frank Tempel, im gut besuchten Münchner Eine-Welt-Haus begrüßen. Nach Frank Tempels zweistündigen Vortrag schloss sich eine einstündige und ebenso interessante Diskussion mit den Besucher*innen der Veranstaltung an, die vom Sprecher der AG Drogenpolitik, Dominik Lehmann moderiert wurde.
Das Thema des Abends waren „legal highs“ oder Research Chemicals, Neue Psychoaktive Stoffe (NPS) die nicht unter das Betäubungsmittelgesetz fallen.
Aktuell wird davon ausgegangen, dass sich ungefähr 1.500 verschiedene Legal-High-Produkte mit rund 160 unterschiedlichen Wirkstoffen auf dem Markt befinden. Ungefähr zwei Drittel aller Legal Highs sind synthetische Cannabinoide, also Ersatzstoffe für das verbotene Cannabis. Im Jahr 2014 waren 25 von insgesamt 1.032 Drogentoten auf Konsum von Legal Highs zurück zu führen und gerade Bayern gilt als Bundesland in dem legal highs am stärksten verbreitet sind. Frank Tempel stellte in seinem Vortrag die hilflose Reaktion der Bundesregierung heraus, die rasante Verbreitung von legal highs mit Verboten verhindern zu wollen: „Die Verbreitung von Neuen Psychoaktiven Stoffen (NPS) ist nicht-intendierte Folge des Drogenverbots. Das Stoffgruppenverbot würde dazu führen, dass Substanzen aus anderen Stoffklassen auf den Markt kommen wie es in anderen EU-Staaten der Fall war.“ Für DIE LINKE ist deswegen klar: „Eine Regulierung des Cannabiszugangs wird die Verbreitung von Legal Highs einschränken. Politisches Ziel muss es daher sein, langfristig den Markt mit bekannten Drogen zu regulieren und so die Anreize, sich zu Versuchskaninchen der Drogenmafia zu machen, zu reduzieren.“

Doch der Vortrag blieb nicht nur bei dem einen Thema. Gut gelaunt berichtete Frank Tempel z.B. auch über seine Sicht zur Debatte über die verschiedenen Modelle zur Legalisierung und berichtete über seine Arbeit im Parlament sowie seine Vernetzung mit Akteuren, die sich für eine andere Drogenpolitik einsetzen. Er verglich z.B. die Marktlegalisierung in Colorado, USA mit dem Modell der linken Regierung in Uruguay, die einen Mix aus öffentlich regulierter Abgabe und legalisiertem Eigenanbau mit großen Erfolgen umgesetzt haben. Auch berichtete er von den Reisen der Fachpolitiker*innen aus dem Bundestag nach Lateinamerika und zur EU- Drogenbeobachtungstelle nach Lissabon. Dort kam es während des Besuchs zu einer Debatte zwischen Frank Tempel und Marlene Mortler (CSU) der Drogenenbeauftragten der Bundesregierung. Frau Mortler sprach von angeblich straffreien Besitz von Drogen in Deutschland und meinte von einer Kriminalisierung von Kosument*innen könnte deswegen keine Rede sein. Frank Tempel stellte ihrer Behauptung seine Erfahrungen als ehemaliger Kriminalpolizist in der Drogenfahndung entgegen. Er sei damals gezwungen gewesen wegen Restanhaftungen von Cannabis an Jointstummeln Anzeigen zu schreiben. Von einer liberalen Drogenpolitik wie Frau Mortler sie in Lissabon darzustellen versuchte, kann in Deutschland keine Rede sein. Mortler und andere Befürworter der Prohibiton geraten immer mehr in die Defensive. „Es gehen ihnen die Experten aus, die ihrer Meinung sind. Gerade sind das noch zwei.“

Auch deswegen ist Tempel generell optimistisch was die Zukunft betrifft. Unermüdlich führt er Gespräche mit verschiedenen gesellschaftlichen Akteur*innen, die sich für eine andere Drogenpolitik einsetzen wie z.B den 122 Strafrechtsprofessor*innen des Schildower Kreises, die deutsche Hauptstelle für Suchtfragen und der Bund der Kriminalbeamten, aber auch Organisationen wie dem deutschen Hanfverband und Einzelpersonen wie den Musiker Hans Söllner den Frank Tempel für ein Interview traf. Auch sprach er sehr lobend über die gute Zusammenarbeit zwischen LINKEN und Grünen im Bundestag beim Thema Legalisierung in Ausschüssen und im Plenum. Selbst von Kolleg*innen im Bundestag aus den Regierungsfraktionen würde er unter vier Augen Zuspruch für die Idee einer Legalisierung bekommen. „Das erste auf was sich eine Rot-Rot-Grüne“ Regierung einigen könnte wäre die kontrollierte Legalisierung von Cannabis“, da ist sich Frank Tempel sicher.


Frank Tempel (MdB), Drogenpolitischen Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Bundestag (2. v. r.), Dominik Lehmann, AG Drogenpolitik der LINKEN. München (1. v. l.), Aktive des DHV mit deren Sprecher Micha Greif (3. v. r.)
4. Dezember 2015

[Nürnberg] Kundgebung gegen den Kriegsbeitritt Deutschlands in Syrien

Der Deutsche Bundestag sagt JA zum Kriegsbeitritt. - Wir sagen NEIN zum Krieg! Hallplatz, Nürnberg am 4.12.15.

27. November 2015

[Neu-Ulm] Stop-CETA-Aktion in der Innenstadt

28. September 2015

[München] Aus der Traum von einem sozialen Europa?

Zu dieser Frage sprachen - auf Einladung der Landesarbeitsgemeinschaft „Frieden und internationale Politik" der LINKEN in Bayern - Sahra Wagenknecht, Eva Bulling-Schröter und Nicole Gohlke vor knapp 500 BesucherInnen. Alle drei waren sich einig, dass es sich lohnt, für die Idee eines sozialen Europas zu streiten, Passivität und Resignation seien jetzt - auch nach der Erpressung der griechischen Syriza-Regierung - die absolut falsche Reaktion. Auch wenn dieses Europa noch lange nicht das Europa ist, das wir wollen, gibt das griechische „Oxi" ebenso wie die von Tausenden gelebte „Willkommenskultur" gegenüber Geflüchteten Hoffnung!

Hier gehts zur Rede von Sahra Wagenknecht bei der Veranstaltung.

Radiomitschnitt von der gesamten Veranstaltung bei Radio München

Interview mit Nicole Gohlke

15. September 2015

TTIP&CETA: „Wir haben eine echte Chance auf Erfolg des Widerstands“

Mittelfranken mobilisiert zur Großdemo nach Berlin am 10. Oktober

Bis auf den letzten Platz gefüllt war der Große Saal im Nachbarschaftshaus Gostenhof bei der Veranstaltung der Fraktion DIE LINKE im Bundestag zu den Freihandelsabkommen TTIP und CETA: Über 100 Nürnbergerinnen und Nürnberger diskutierten mit den Bundestagsabgeordneten Klaus Ernst und Harald Weinberg sowie dem mittelfränkischen DGB-Geschäftsführer Stephan Doll und dem stellvertretenden Vorsitzenden des hiesigen Kreisverbands des Bund Naturschutzes, Oliver Schneider.

Mit Blick auf die ausweglose Situation von Millionen Menschen, die weltweit zur Flucht gezwungen sind, konstatierte Stephan Doll, dies habe neben den Kriegen und Bürgerkriegen auch mit der „ungerechten Weltwirtschaft“ zu tun, die Bevölkerungen ganzer Länder in Armut stürze. Bereits bestehende Freihandelsabkommen dienten vielerorts zur „Ausbeutung der Rohstoffe durch große Konzerne, nicht zum Wohl der Menschen vor Ort“, erinnerte MdB Harald Weinberg in diesem Zusammenhang. „Wir brauchen fairen Handel statt Freihandel in der Definition von TTIP und CETA“, forderte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Linken im Bundestag, Klaus Ernst.

Sollten die Abkommen ratifiziert werden, bedeute dies eine „massive Absenkung unserer Standards bei Umwelt und Verbraucherschutz“, stellte Oliver Schneider fest: „Gentechnik, Hormone in Lebensmitteln und ungezügeltes Fracking wären die Folge“. Alle Umweltverbände Deutschlands stünden daher geschlossen im Protest gegen TTIP und CETA. Große Gefahr sah der Gewerkschafter Doll für die Kernarbeitsnormen und die kommunale Daseinsvorsorge, etwa für Krankenhäuser: „Das Gesundheitssystem würde völlig anders, viel schlechter aussehen.“

Klaus Ernst übte scharfe Kritik an den Geheimverhandlungen in Hinterzimmern; eine Einsicht in die TTIP-Vertragsentwürfe sei nur „in der US-Botschaft durch Regierungsvertreter“ möglich: „Dieser Selbstbeschränkung der Parlamente und der Aushöhlung unserer Demokratie dürfen wir nicht tatenlos zusehen.“ Die Bevölkerung Europas habe mit inzwischen über 2,6 Millionen Unterschriften für die Bürgerinitiative „Stop TTIP“ ein deutliches Signal gesetzt. Es sei bezeichnend für die Befürworter von TTIP und CETA, dass diese einen Bürgerentscheid verhindern wollen.

Harald Weinberg rief dazu auf, den Protest erneut auf die Straße zu tragen und zur Großdemo gegen TTIP und CETA am 10. Oktober zu mobilisieren (Mitfahrten mit den DGB-Sonderbussen aus Mittelfranken: http://mittelfranken.dgb.de/++co++3b97120e-3136-11e5-96ff-52540023ef1a). Ziel sei zudem eine stärkere Vernetzung der Widerstandsbewegungen in Europa und in den USA.

Die Stimmung im Nachbarschaftshaus Gostenhof und in der Bevölkerung fasste Klaus Ernst abschließend treffend zusammen: „Wir haben eine echte Chance auf Erfolg des Widerstands.“

24. Juli 2015

Mehr Personal für Gesundheit und Pflege - Das muss drin sein.

Die bayerischen Bundestagsabgeordneten Eva Bulling-Schröter, Klaus Ernst, Nicole Gohlke und Harald Weinberg tourten in den letzten zwei Wochen durch Bayern und forderten, unterstützt von den Genoss/innen vor Ort, mehr Personsal für Gesundheit und Pflege.

in Augsburg mit Landesvorstandsmitglied Tim Lubecki und Bezirksrat Frederik Hintermayr


in Deggendorf mit dem Kreisvorsitzenden Heinz-Michael Vilsmeier


in Würzburg mit den Landesvorstandsmitgliedern Laura Schmmel und Doris Dörnhöfer
11. Juli 2015

DIE LINKE kämpft für ein gutes Leben für alle im reichen Bayern!

Aus schlechter Arbeit gute Arbeit machen: Das muss drin sein – Resolution gegen die Austeritätspolitik gegenüber Griechenland – Ehrung für antifaschistisches Engagement: Klaus-Bruno-Engelhardt-Preis – Gegen TTIP auf die Straße: am 10. Oktober nach Berlin

Bericht vom Landesparteitag der LINKEN. Bayern

 

Am Samstag, den 11. Juli 2015, kamen rund 200 Delegierte und Gäste zum 9. Landesparteitag der LINKEN in der Treuchtlinger Stadthalle zusammen. Im Mittelpunkt des Parteitages stand der Leitantrag „Das muss drin sein! Ein gutes Leben für alle im reichen Bayern.“ Schon der DGB-Vorsitzende Bayerns, Matthias Jena, hob in seiner Grußrede hervor, wie wichtig es sei, die Ausweitung von Leiharbeit und Werkverträgen zu bekämpfen. Jena dankte der LINKEN für die aktuelle Kampagne, die sich für bessere Arbeit und ein besseres Leben einsetzt.

Bernd Riexinger, der Parteivorsitzende der LINKEN, stellte den Leitantrag des Landesparteitages in den Zusammenhang mit den vielen Streiks, ob bei der Post, bei Amazon oder den Sozial- und Erziehungsdiensten. Riexinger betonte, dass linke Politik nicht zulassen darf, wenn ein Drittel der Gesellschaft ausgegrenzt wird. Der Leitantrag, der an die bundesweite Kampagne „Das muss drin sein.“ anknüpft, möchte mit den Menschen gegen die Ungleichheit ankämpfen. Xaver Merk, Landessprecher der LINKEN. Bayern, verurteilte die CSU, die für die ungleiche Verteilung des Reichtums gerade in Bayern verantwortlich sei. Die Schwerpunkte des Leitantrages sind die Themenfelder Arbeit, Wohnen, Bildung und Gesundheit. Unter anderem fordert DIE LINKE für Bayern ein Tariftreuegesetz. ‚Die öffentliche Hand‘ müsse hier als Vorbild dienen und auf sachgrundlose Befristungen verzichten, damit aus schlechter Arbeit gute Arbeit werde. Mit einer großen Mehrheit wurde der Leitantrag beschlossen.

Ein weiteres Thema war die Auslobung eines Preises für antifaschistisches Engagement: Ab dem Jahr 2016 soll jährlich am 8. Mai der Klaus-Bruno-Engelhardt-Preis vergeben werden. Die Ehrung ist gleichzeitig eine Ehrung für den im letzten Jahr verstorbenen Landesgeschäftsführer der LINKEN. Bayern, Klaus Bruno Engelhardt, der sein ganzes Leben dem Kampf gegen den Faschismus widmete.
Klaus Ernst, stellvertretender Fraktionsvorsitzender im Deutschen Bundestag, stellte den aktuellen Stand zu TTIP vor. Ein zentraler Tag wird der 10. Oktober sein. Hier wird auch aus Bayern in einem breiten Bündnis zu einer Großdemonstration nach Berlin mobilisiert. 

Bernd Riexinger, Thomas Händel (MdEP) und Eva Bulling-Schröter (MdB), Landessprecherin der bayerischen LINKEN, sprachen sich gegen die EU-Politik gegenüber Griechenland aus. Es wurden eine Resolution gegen die Austeritätspolitik gegenüber Griechenland und nach dem Bekanntwerden des Ergebnisses des Euro-Finanzministertreffens eine Resolution für einen Rücktritt von Finanzminister Schäuble beschlossen.

Eva Bulling-Schröter (MdB), Landesvorsitzende der LINKEN. Bayern eröffnet den Parteitag.
Der örtliche Kreisvorsitzende Erkan Dinar begrüßt die Delegierten.
Bürgermeister Werner Baum stellt denTagungsort des Parteitags, die wunderschöne Stadt Treuchtlingen, vor.
Matthias Jena, Vorsitzender des DGB-Bayern, spricht zu prekärer Arbeit.
Klaus Ernst (MdB), Stellvertretender Vorsitzender der Linken im Bundestag, berichtet über die Verhandlungen zu TTIP.
Der Parteivorsitzende Bernd Riexinger spricht sich für den Behalt Griechenlands im Euro und gegen die Austeritätspolitik aus.

Thomas Händel (MdEP) stellt die Resolution zum "Greferendum" vor.
7. Juni 2015

[Bielefeld] DIE LINKE. Bayern beim Bundesparteitag

Dieser Parteitag war vor allem zum Ende gefüllt mit Emotionen, aber auch mit nach vorne gerichteten inhaltlichen Anträgen.
Dies war nach der momentanen Planung der letzte Parteitag mit den bisher gewählten Delegierten. Daher bedanken wir uns bei den Genoss/innen, dass sie am höchsten Gremium der Partei aktiv mitgewirkt haben - letztes Jahr zur Europawahlprogramm, in diesem Jahr nun zur Kampagne und weiteren inhaltlichen Leitlinien - und am Ende mit der Rede von Gregor sicherlich ein Ereignis von historischer Bedeutsamkeit beiwohnen konnten.






6. Juni 2015

[Garmisch-Partenkirchen] Demo gegen den G7-Gipfel

Es war eine bunte und kraftvolle Demo mit über 7000 Teilnehmer/innen.

4. Juni 2015

[München] G7-Demo - größte Münchner Demo seit 1992

40000 Menschen auf den Straßen Münchens - ein eindrucksvolles Signal in Richtung der G7-Regierungschefs, dass eine Fortsetzung ihrer Politik so nicht gewünscht ist. Die G7 stehen für eine unterwürfige Konzernpolitik, für einen entfesselten Kapitalismus, der die Wirtschaft der Entwicklungsländer zerstört, die Armut vermehrt und den Klimawandel beschleunigt.



















die Aschaffenburger Delegation

[Bayreuth] Infostand zum 8. Mai mit Beteiligung der Bayreuther GenossInnen

9. Mai 2015

[Aschaffenburg] Fluglattverteilung zum 8. Mai - Tag der Befreiung in der Fußgängerzone Aschaffenburg


1. Mai 2015

[Nürnberg] Aktion "Dass muss drin sein - was ist Ihnen am Wichtigsten? - gewichten Sie!

Der Kreisverband Nürberg hat zum 1. Mai eine Gewichtungsscheibe erstellt,  auf der man mit 2 Steinen seine 2 wichtigsten Forderungen gewichten konnte. Die Scheibe kippte dann zu der Forderung / den Forderungen auf denen die meisten Steine lagen.

So kamen die GenossInnen zwischen ihrem TTIP Schnurziehkasten mit der Frage: Was ist drin in TTIP - ziehen sie die Geheimnisse ans Licht -

und der Aktion "Dass muss drin sein - was ist Ihnen am Wichtigsten? - gewichten Sie!

ganz gut mit den KollegInnen ins Gespräch (trotz des schlechten Wetters).

Prof. Dr. Hickel (Hauptredner) war der erste der 2 Steine ablegte.

Mehr Personal für Bildung Pflege und Gesundheit wurde am stärksten gewichtet, defolgt von Wohnen und Energie bezahlbar machen. Dann kam Arbeit umverteilen statt Dauerstress und Existenzangst.
Befristung und Leiharbeit stoppen belegte den vorletzten Platz. Auf dem letzten Platz war die Mindestsicherung ohne Sanktionen statt Hartz IV. Anscheinend waren wenige Erwerbslose unter den "Gewichtern" .

Diese, ja für alle sichtbaren Ergebnisse führten bei einigen zu Erstaunen und auch häufig zu der Feststellung: Wenn wir eine sanktionsfreie Mindestsicherung hätten, müßten über diese die Wohnungs-  und Energiekosten abgesichert sein. Der Druck, befristete Arbeit oder Leiharbeit anzunehmen, wäre wesentlich geringer. Auch die Existenzangst, die zu Dauerstress und Leistungsverdichtung führt, würde wesentlich reduziert.

3. Mai 2015

[Dachau] 70. Jahrestag der Befreiung des KZ Dachau

Bei der Gedenkfeier zum 70. Jahrestags der Befreiung des KZ Dachaus legten Nicole Gohlke (MdB) und Landesvorstandsmitglied Laura Schimmel einen Kranz der LINKEN. Bayern mit der Inschrift "Nie wieder Krieg - nie wieder Faschismus!" nieder.

28. April 2015

1. Mai - Empfang in Fürth

Impressionen vom 1. Mai - Empfang der LINKEN. Bayern, Nürnberg/Fürth und der LINKEN. im Europaparlament vom 28. April in Fürth mit Thomas Händel (MEP) und Theodoros Paraskevopoulos, Berater von Alexis Tsipras

22. April 2015

linksjugend ['solid] Passau - Mahnwache gegen die europäische Flüchtlingspolitik

150 Menschen fordern „Flüchtlinge schützen statt Grenzen“

Am Mittwoch versammelten sich 150 Passauerinnen und Passauer bei einer Mahnwache unter dem Motto „ Flüchtlinge schützen statt Grenzen“ am Ludwigsplatz. Die Mahnwache wurde kurzfristig von der linksjugend ['solid] mit Unterstützung der LINKEN organisiert und über Facebook beworben.

Dazu erklärt Katharina Schramm vom SprecherInnenrat der linksjugend: „ Nach der erneuten Flüchtlingstragödie im Mittelmeer wollten wir spontan ein Zeichen setzen. Wir rechneten mit 40 bis 50 Teilnehmern, dass es jetzt 150 wurden hat uns positiv Überrascht. Es zeigt uns auch, dass die Menschen die inhumane europäische Flüchtlingspolitik und die unzähligen Opfer ablehnen. Deutschland und Europa müssen ihre Politik ändern. 23 000 Tode seit dem Jahr 2000 sind 23 000 zu viel. Die europäische Grenze durch das Mittelmeer ist die tödlichste Grenze der Welt. Die aktuellen Vorschläge nach militärischer Intervention sind das völlig falsche Signal. Man muss an die wirklichen Ursachen der Flüchtlingsströme ran“, so Katharina Schramm abschließend.

Josef Ilsanker Kreisvorsitzender der LINKEN. Passau forderte in seiner Rede: „Wir brauchen endlich legale Einreisemöglichkeiten für Flüchtende und ein solidarisches Europa statt weiterer Waffenlieferungen, die Kriege anheizen und einer Politik, die ganze Regionen destabilisiert. Die krisengeschüttelten Mittelmeerländer müssten finanziell unterstützt werden, damit sie den Flüchtenden auch helfen können."

Wütend zeigte sich Josef Ilsanker über die Heuchelei einige Politiker, die jetzt die Betroffenen spielten. Er warf der Bundesregierung vor, dass sie mitverantwortlich an der Tragödie sei, weil man hinter den Kulissen Druck ausübte, damit die EU „Mare Nostrum“ nicht finanziert und Italien das Programm einstellen musste. Josef Ilsanker betonte abschließend: "Auch in Deutschland müsse sich einiges ändern. So sind seit den 90er Jahren zahlreiche Flüchtlinge gestorben: in Containern auf den Weg nach und durch Deutschland, weil sie sich von Abschiebung bedroht das Leben nahmen, oder durch Brandanschläge oder rechtsradikale Übergriffe ums Leben kamen." Im Anschluss konnten die TeilnehmerInnen der Mahnwache das Wort ergreifen. Die Wortbeiträge zeigten die Wut der Menschen auf die aktuelle europäische Flüchtlingspolitik.

18. April 2015

[Schweinfurt und Ulm / Neu-Ulm] Impressionen von den Aktionen gegen TTIP

In Ulm / Neu-Ulm fand mit 1200 TeilnehmerInnen die größte Demo in Baden-Württemberg und nach München auch die größte in Bayern gegen TTIP statt.

In Schweinfurt sammelten LINKE und SALI (Schweinfurter Arbeitslosen Initiative) gemeinsam Unterschriften gegen de Freihandelsabkommen. Eine tolle Aktion mit vielen Gesprächen und Unterschriften am besten Platz in der Fußgängerzone, am Georg-Wichtermann-Platz, in Schweinfurt.

8. März 2015

[Bayern] Frauentag 2015

Kindergarten in Erding
Bamberg
Wasserburg
Gunzenhausen
linksjugend ['solid] Gunzenhausen
6. März 2015

[München] Soli-Aktion zum Frauentag

+++Aufwerten JETZT! Mehr Anerkennung und bessere Bezahlung für pädagogische Fachkräfte!+++

Als Dank für ihre wichtige Arbeit und Ausdruck unserer Solidarität in der akuellen Tarifrunde der Sozial-und Erziehungsberufe hat die Münchner LINKE heute Rosen an die Erzieherinnen verteilt.

Die Kolleginnen haben sich sehr gefreut!

6. März 2015

[Fürth] Infostand zum Internationalen Frauentag

18. Februar 2015

[Passau] DIE LINKE - Aschermittwoch 2015 Eröffnungsrede Josef Ilsanker

Eröffnungsrede zum Aschermittwoch der LINKEN durch den Passauer Kreisvorsitzenden Josef Ilsanker

18. Februar 2015

[Passau] Wenn es bei TTIP um das Bayerische Bier geht, werden sie einen Sturm ernten.

Der politische Aschermittwoch 2015 in Passau - Eva Bulling-Schröter (MdB), Landessprecherin

18. Februar 2015

[Passau] DIE LINKE ist die einzige Partei, die die Mitte entlasten und die Reichen zur Kasse bitten will

Dr. Gregor Gysi, DIE LINKE, am Politischen Aschermittwoch 2015 in Passau

18. Februar 2015

[Passau] Die CSU hätte auch Maria und Josef abgewiesen, wenn sie vor ihrer Tür gestanden hätten

Janine Wissler, stellv. Parteivorsitzende und Fraktionsvorsitzende in Hessen, am Aschermittwoch 2015 in Passau

15. Februar 2015

[Klais] Wanderung nach Elmau

Am Sonntag den 15.02.2015 wanderte eine Gruppe von rund 40 G7-AktivistInnen mit Beteiligung von vielen GenossInnen der LINKEN von Klais zum Elmauer Schloss, dem Austragungsort des G7-Gipfels.

Treffpunkt am Bahnhof in Klais
Pressekonferenz mit internationaler Beteiligung
Wanderung nach Elmau
das Schloss ist in Sichtweite
das Ziel der Proteste
das Elmauer Schloss
Protest!

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7. Februar 2015

[München] Proteste gegen die Sicherheitskonferenz

Weit über 5000 Menschen und viele unserer Mitglieder demonstrierten am Samstag gegen Krieg und Aufrüstung in München! Der Start in ein bewegtes Jahr ist gemacht.

[Passau] Rund 1500 Demonstranten zeigen Flagge gegen Rechts

Unter dem Motto "Niederbayern wehrt sich - Aufstehen gegen Rechts" haben in Passau mindestens 1000 Menschen gegen Rechts demonstriert. Maßgeblich organisiert wurde die Demonstration von der LINKEN. Passau.

Hier gehts zum kurzen Videobericht zur Demo.