Nikolaus im Krankenhaus

Personalmangel im Krankenhaus gefährdet die Gesundheit der PatientInnen und Pflegekräfte. Deshalb fordert DIE LINKE von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe die Einstellung von 100.000 zusätzlichen Pflegekräften. Trotz kaltem Schmuddelwetter macht DIE LINKE mit Aktionen in ganz Deutschland auf den Pflegenotstand aufmerksam.

 

22. Oktober 2016

Mehrere Tausend bei Demonstration gegen das Ausgrenzungsgesetz

Mehrere tausend Menschen demonstrierten am heutigen Samstag in München gegen das geplante bayerische Ausgrenzungsgesetz. Nicole Gohlke, Münchner Bundestagsabgeordnete und Rednerin auf der Abschlusskundgebung, erklärte dazu: „So viele Menschen sind ein deutliches Signal an die bayerische Landesregierung, dieses unsägliche Gesetz noch zu stoppen. Sowohl bei der Anhörung Ende September, als auch bei der Behandlung im zuständigen Ausschuss in dieser Woche, die Landesregierung bekommt für den Gesetzesentwurf Gegenwind von allen Seiten. Da nutzen auch minimale kosmetische Korrekturen nichts, das Gesetz bringt uns in Sachen Integration nicht voran.

Wir brauchen stattdessen ein Integrationsgesetz, das endlich dringend benötigte und finanziell abgesicherte Angebote schafft. Bestehende Strukturen müssen gestärkt und eingebunden werden, damit Geflüchteten die Integration erleichtert wird. Sie müssen schnell und unbürokratisch Schulen und Hochschulen besuchen können, eine Ausbildung oder ein regulären Arbeitsverhältnis beginnen können, ohne dass ihnen unnötig Steine in den Weg gelegt werden. DIE LINKE fordert ein Gesetz, dass nicht die Verengung auf eine Leitkultur proklamiert, sondern für kulturelle Vielfalt und Toleranz steht.“

DIE LINKE. Bayern verurteilt die Übergriffe von Seiten der Polizei auf die angemeldete Demonstration aufs Schärfste. 

Bodo Ramelow in Coburg

8. Oktober 2016

[Ingolstadt] Pflegen bis der Arzt kommt Das muss drin sein: 100.000 zusätzliche Pflegekräfte

Infostand des Kreisverbandes DIE LINKE. in der Region Ingolstadt in der Ingolstädter Fußgängerzone zum Thema Pflege

Liliana La Perna, Kreissprecherin der LINKEN in der Region Ingolstadt erklärt dazu: "In deutschen Kliniken herrscht Pflegenotstand. Überall wird deutlich mehr Personal benötigt, als gegenwärtig dort arbeitet. Allein in Krankenhäusern und Kliniken fehlen rund 100 000 Pflegekräfte. Es herrschen teils unhaltbare Zustände: So ist in Nachtschichten mancherorts eine einzige Krankenpflegerin für 30 Patientinnen und Patienten zuständig, auch in Ingolstadt.
Ausgerechnet denjenigen, die sich um die Gesundheit anderer kümmern, geht es häufig am schlechtesten: Pflegekräfte werden überdurchschnittlich oft krank und bleiben es länger als Beschäftigte aus anderen Berufsgruppen. Aufgrund der hohen Belastung leiden sie besonders oft an Muskel-Skeletterkrankungen, aber auch an Burn out und anderen psychischen Krankheiten.
Mehr als jede zweite Pflegekraft geht davon aus, vorzeitig ihren Beruf aufgeben zu müssen. Kein Wunder: heute gibt es in Deutschlands Kliniken 14.000 weniger Vollzeitstellen für Pflegekräfte als im Jahr 2000. Dabei ist die Zahl der stationär Behandelten seit der Jahrtausendwende von 17,3 Millionen auf 19,1 Millionen im Jahr gestiegen.
Dass die Beschäftigten immer mehr und schneller arbeiten müssen, bekommen auch die Kranken und ihre Angehörigen zu spüren. Viele Menschen machen in Kliniken die Erfahrung, dass Pflegekräfte zu wenig Zeit für sie haben.
Das muss aufhören. Betriebliche und tarifvertragliche Lösungen für mehr Personal wie an der Berliner Charité sind gut - eine einheitliche gesetzliche Vorgabe, wie viele Pflegekräfte für wie viele PatientInnen benötigt werden, ist besser. 
„In den Krankenhäusern geht es oft nur noch um Kosteneinsparung und Profit. Wäh-rend die Bundesregierung das Problem ignoriert, kämpfen in immer mehr Kliniken die Beschäftigten und ihre Gewerkschaft ver.di für bessere Arbeitsbedingungen und mehr Personal. 
Das heißt: Die Bundesregierung muss in einem Gesetz regeln, wie viele Pflegekräfte mindestens in einer Klinik tätig sein müssen. In Norwegen ist eine Pflegefachkraft für vier Kranke zuständig, in Deutschland muss sich eine Pflegefachkraft um zehn Men-schen kümmern. „Wir wollen bessere Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten und ein besseres Umfeld für Patientinnen und Patienten. Wir brauchen staatliche Vorga-ben in Form einer gesetzlichen Personalbemessung, um für alle Kliniken verbindliche Mindeststandards für eine auseichende Zahl an Pflegekräften durchzusetzen.“

17. September 2016

DIE LINKE. Bayern: CETA & TTIP stoppen! Für einen gerechten Welthandel!

25.000 Menschen waren heute in München unter dem Motto „CETA & TTIP stoppen! Für einen gerechten Welthandel!" auf der Straße. Die SPD bastelt sich ihr eigenes Grab, wenn sie unter allen Umständen den Verwirrungen ihres Vorsitzenden folgt. Das Durchdrücken der Freihandelsabkommen CETA und TTIP wäre ein immenser Einschnitt. Sie bedeuten ein Abbau von Demokratie, von Umwelt- und Verbraucherschutz sowie von ArbeitnehmerInnenrechten. Sieben große Demonstrationen mit insgesamt 320.000 TeilnehmerInnen sind ein deutliches Signal, dass die Abkommen von der Bevölkerung nicht gewünscht sind. Die Verhandlungen sollten deshalb endlich für gescheitert erklärt und beendet werden.

16. Juli 2016

DIE LINKE. Bayern sammelt 4000 Unterschriften für das bayerische Volksbegehren gegen CETA

Am heutigen Samstag, den 16. Juli 2016, haben an landesweiten Infoständen der LINKEN über 4000 Bürgerinnen und Bürger gegen das Freihandelsabkommen CETA unterschrieben. Der Landessprecher Ates Gürpinar erklärt: „Damit haben wir in einen wichtigen Beitrag geleistet, die erste Hürde des Volksbegehrens gleich am heutigen Tag zu knacken. Dies ist ein starkes Signal an die Landesregierung, dass die Bürgerinnen und Bürger in Bayern CETA ablehnen. Das Abkommen wird auch ganz konkrete Auswirkungen auf Bayerns Städte und Gemeinden haben. Ob kommunale Entscheidungen über Einkaufzentren, Maßnahmen zur Eindämmung von Lieferverkehr oder die erzwungene Privatisierung im Gesundheits- oder Kulturbereich: CETA kann unseren demokratischen Gremien in vielen Bereichen die Möglichkeit nehmen, selbst zu entscheiden. Hinter den vier Großbuchstaben verbirgt sich also ein handfester Skandal. Deshalb werden wir auch am 17. September nach München mobilisieren, wenn an diesem Tag bundesweit in sieben Städten gegen TTIP und CETA demonstriert wird.“

20. Juni 2016

Die bayerische LINKE bei der Demo gegen das "Integrationsgesetz" und bei der Menschenkette gegen Rassismus

Trotz strömenden Regens demonstrierten am Sonntag in München DIE LINKE zusammen mit über 1500 Menschen gegen das furchtbare Ausgrenzungsgesetz der Landesregierung. 6000 beteiligten sich an der Menschenkette gegen Rassismus. Dies sind deutliche Signale an die Landesregierung gegen ein Gesetzesvorhaben, das die Integration in Bayern massiv behindern wird. Geflüchtete erhalten nach diesem Gesetz auch künftig keinen Rechtsanspruch auf Integrationsleistungen. Stattdessen drohen immer mehr Sanktionen für vermeintlich Integrationsunwillige, die Angebote nicht in Anspruch nehmen, die es gar nicht gibt.


7. Mai 2016

Verleihung des Klaus-Bruno-Engelhardt-Preises 2016

Am 7. Mai wurde in der Hofer Freiheitshalle erstmalig der Klaus-Bruno-Engelhardt-Preis 2016 für antifaschistisches Engagement verliehen. Gewinner des Preises ist das Antirassistische Jugendbüro Kempten. Teil des Preises ist ein Preisgeld von 1000 € und eine Reise zum Thüringer Landtag.

Nominiert waren:

  • a.i.d.a.
  • Antirassistisches Jugendaktionsbüro Kempten
  • Keine Bedienung für Nazis e.V. Regensburg
  • Birgit Mair (Nazistopp Nürnberg) und Ulli Schneeweiß (ver.di)
  • Nordbayerische Bündnisse gegen Rechts
  • Stammheim ist bunt
  • Junge Stimme e.V. – Straßenfest gegen Diskriminierung
  • VVN BdA Kreisverband Nürnberg-Fürth
  • Wunsiedel ist bunt

Durch die Veranstaltung führte Ulrike Dierkes-Morsy, Mitglied im Geschäftsführenden Landesvorstand und Vorsitzende des Kreisverbandes Oberfranken Ost. André Engelhart stellte in einer bewegenden Rede seinen Vater und Namensgeber des Preises, Klaus-Bruno Engelhardt, vor. Die Laudatio auf den Gewinner des Preises hielt Eva Bulling-Schröter (MdB), Landesvorsitzende der LINKEN. Bayern. Simone Barrientos, Mitglied im Landesvorstand der bayerischen LINKEN las antifaschistische Texte von Leander Sukov.

Pressemitteilung zur Preisverleihung

der Klaus-Bruno-Engelhardt-Preis 2016

Ulrike-Dierkes Morsy führt durch die Veranstaltung
André Engelhardt berichtet über das bewegende Leben seines Vaters
Simone Barrientos liest Texte von Leander Sukov
Robert Andreasch von a.i.d.a.
Sebastian Lipp vom Antirassistischen Jugendbüro Kempten

Ludwig Simek von "Keine Bedienung für Nazis"
Taylan Özen von Junge Stimme e.V.
Christine Schoerner von Wunsiedel ist bunt

Eva Bulling-Schröter hält die Laudatio
die Preisverleihung
Abschlussfoto
1. Mai 2016

1. Mai in Bayern - DIE LINKE ist dabei

Rund 85.000 Menschen nahmen in Bayern an den Kundgebungen und Demonstrationen teil. Auch DIE LINKE war dabei, unter anderem in München, Ingolstadt und Nürnberg.

4. März 2016

GESUNDHEIT IST KEINE WARE

Den Auftakt der Woche der Gesundheit in Fürth machte ein Infostand zum Thema:

„Pflegenotstand - Personalmangel gefährdet ihre Gesundheit.“

Mehr Wertschätzung der Berufe in Kranken- und Altenpflege ist dringend notwendig. Sie leisten einen gesellschaftlich enorm wichtigen Dienst. Diese Wertschätzung soll sich nicht zuletzt in einer spürbaren Verbesserung der Entlohnung ausdrücken.

13. Februar 2016

Proteste gegen die Sicherheitskonferenz 2016

4000 Menschen beteiligten sich an den diesjährigen Protesten gegen die Münchner Sicherheitskonferenz.  Auch jede Menge Mitglieder der LINKEN waren dabei - unter anderem Tobias Pflüger vom Parteivorstand, unsere Landessprecherin Eva Bulling-Schröter (MdB) und unsere Bundestagsabgeordneten Heike Hänsel, die auch auf der Abschlusskundgebung sprach, Nicole Gohlke, Inge Höger, Wolfgang Gehrcke und Alexander Soranto Neu. Vielen Dank auch an alle GenossInnen die von außerhalb angereist sind und danke auch an alle tapferen Transpi- und FahnenträgerInnen.

18. Januar 2016

Hungerstreik gegen die Massaker an der kurdischen Bevölkerung

Heute: Hungerstreik in der alevitischen Gemeinde in Ingolstadt gegen die Massaker an der kurdischen Bevölkerung in der Türkei und für Frieden. Eva Bulling-Schröter (MdB), Landessprecherin der LINKEN. Bayern unterstützte die Aktion und überbrachte solidarischen Grüße im Namen der bayerischen LINKEN.

Nach wie vor bleibt: Diese Bundesregierung unterstützt Erdogan, liefert Waffen und macht sich damit mitschuldig! Diese Hungerstreiks finden in vielen Städten in Bayern, Deutschland und Europa statt, Morgen auch in Nürnberg, aber auch in Strassburg beim Europäischen Parlament, dass sich dazu wenigstens mal äußern müsste.

16. Januar 2016

DIE LINKE. Wasserburg aktiv für faire Mieten - bei jedem Wetter..

Auch in Wasserburg steigen die Mieten und auf dem Wohnungsmarkt sind kaum noch günstige Wohnungen zu bekommen. Auf dieses Problem machte DIE LINKE auch bei winterlichem Wetter die Menschen in der Innenstadt aufmerksam. Um Lösungen soll es bei einer Veranstaltung der LINKEN am 21.01.2016, 19:00 Taverna Italiana, Ledererzeile 31b gehen - als Referentin zu Gast unter anderem die Geschäftsführerin des Deutschen Mieterbundes, Landesverband Bayern.