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20. August 2008 Pressemeldungen

CSU muss sich eigener Vergangenheit stellen

Die CSU muss sich nach Ansicht des oberbayerischen Spitzenkandidaten der LINKEN für die Landtagswahl, Fritz Schmalzbauer mehr mit der eigenen Rolle bei der Verlängerung der Existenz der DDR auseinandersetzen.

"Die dreisten Verdrehungen von CSU-Spitzenpolitikern sind befremdlich. Schließlich hat kaum jemand mehr zur Verlängerung der Existenz der DDR beigetragen als der ehemalige bayerische Ministerpräsident Franz Josef Strauß. Vor fast genau 25 Jahren fädelte Strauß für die DDR einen Milliardenkredit ein. Der löste kurzfristig die Zahlungsprobleme der DDR. Die CSU hat also keinen Grund, mit dem Finger auf andere Parteien zu zeigen. Die bayerische LINKE hat mit Stasi, SED und Mauer nichts zu tun. Ich bin dennoch bereit, mit Herrn Huber oder Frau Haderthauer über die Vergangenheit zu reden. Ein geeigneter Ort wäre das Haus des damaligen DDR-Verhandlungspartners von Franz Josef Strauß, Alexander Schalck-Golodkowski, der noch heute am Tegernsee wohnt."