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21. August 2008 Pressemeldungen

Maget steht das Wasser mindestens genauso hoch wie Beckstein

Fritz Schmalzbauer, oberbayerischer Spitzenkandidat der LINKEN für die Landtagswahl, fürchtet, dass die bayerische SPD zu unentschlossen ist, um die Schwäche der CSU für einen echten Wechsel in Bayern zu nutzen. Schmalzbauer übt scharfe Kritik am Abgrenzungskurs Magets gegenüber der LINKEN und hält die Wahlkampagne der SPD für unglaubwürdig. Er erklärt:

"Sicher. Der CSU steht das Wasser bis zum Hals. Der Fall unter die 50-Prozent-Marke droht real. Aber Franz Maget und seiner SPD steht das Wasser sogar noch etwas höher. Sie kämpft gegen den Fall in die Bedeutungslosigkeit. Mit jedem Auftritt von Maget wächst die Skepsis. Die Bayern-SPD agiert vollkommen hilflos im Wahlkampf. Sie hat kein Konzept gegen die unseriösen Angriffe der CSU. Sie beharrt auf dem lächerlichen Abgrenzungskurs gegenüber der LINKEN. Sie ist unglaubwürdig, weil sie in Bayern soziale Parolen plakatiert und im Bund unsoziale Politik betreibt. In München für den Mindestlohn werben und in Berlin Lohndumping-Gesetze verabschieden. So was nimmt der Bayern-SPD doch kein Bayer ab. Wenn es die CSU doch noch mal schafft, dann nicht, weil sie so stark ist, sondern weil die SPD so schwach ist. Dagegen hilft nur eins: Eine wirklich soziale Kraft muss in den Landtag. Erst wenn eine Linksfraktion ins Maximilianeum einzieht, rückt der Verlust der absoluten Mehrheit für die CSU in den Bereich des Möglichen."