Fritz Schmalzbauer, oberbayerischer Spitzenkandidat der LINKEN für die Landtagswahl, bietet der bayerischen SPD gemeinsame Initiativen für eine bayerische Energiebeihilfe und eine sozial ausgestaltete Pendlerpauschale im neuen bayerischen Landtag an:
„DIE LINKE unterstützt jeden Vorschlag, der Bayern sozialer macht: Wenn Herr Magets Vorschläge für eine bayerische Energiebeihilfe und eine sozial ausgestaltete Pendlerpauschale ernst gemeint sind, kann er sich der Unterstützung der LINKEN im Landtag sicher sein. Ich hoffe nur, es handelt sich nicht bloß um die üblichen Wahlversprechen, an die sich die SPD nach der Wahl wieder einmal nicht erinnern will. Im Bundestag haben ja auch die bayerischen SPD-Abgeordneten bisher leider immer gegen die Wiedereinführung der Pendlerpauschale gestimmt.
Ich frage Herrn Maget: Warum soll in Bayern nicht möglich sein, was in Hessen funktioniert? In Hessen haben wir gemeinsam mit der SPD zum Beispiel die Studiengebühren wieder abgeschafft.
Ich fürchte nur, Franz Maget hat tierische Angst davor, dass ihm das gleiche Schicksal wie Andrea Ypsilanti blüht. Wolfgang Clement hat ja bereits kaum verhohlen angedroht, auch bei den anstehenden Wahlen wieder dazu aufzurufen, die SPD nicht zu wählen, wenn sich einzelne SPD-Landesverbände erdreisten, sich von der Agenda 2010 abwenden sollten. Ich hoffe dennoch, dass die bayerische SPD den Mut aufbringt, um auch in Bayern mit uns im Landtag nach Mehrheiten für mehr soziale Gerechtigkeit zu suchen.“