Fritz Schmalzbauer, Spitzenkandidat der LINKEN für die Landtagswahl in Oberbayern, rät CSU-Generalsekretärin Haderthauer, die Debatte um die DDR-Geschichte aus dem Landtagswahlkampf herauszuhalten. Er erklärt:
"Eine größere Geschichtsverdreherin als Christine Haderthauer ist in der aktuellen deutschen Politik schwer zu finden. Die Menschen in Bayern wollen mehr soziale Gerechtigkeit und keine haltlosen pseudohistorischen Belehrungen. Wenn in Bayern irgendjemand Grund hat, die eigene historische Rolle zu klären, dann ja wohl die CSU. Franz-Josef Strauß hat objektiv die Existenz der DDR verlängert. Er hat mit der Einfädelung eines Milliardenkredits dem SED-Regime die Zahlungsfähigkeit gerettet. Und die Linien reichen bis in die Gegenwart. Günter Beckstein hat als Innenminister dafür gesorgt, dass einer der Hintermänner des DDR-Regimes, Alexander Schalck-Golodkowski, bis heute weitgehend unbehelligt in Bayern leben kann. Die bayerische LINKE hat mit SED, Stasi und Mauer genauso wenig zu tun wie die hessische. Wir kämpfen um mehr soziale Gerechtigkeit. Damit haben wir Erfolg. Das ist es wohl, was Frau Haderthauer Angst macht."