Zurück zur Startseite
22. Juli 2008 Pressemeldungen

Fritz Schmalzbauer: CSU ist verantwortlich für Jugendgewalt

Der oberbayerische Spitzenkandidat der LINKEN für die Landtagswahl, Fritz Schmalzbauer macht die Kürzungen in der Jugendhilfe für den Anstieg der Gewaltbereitschaft unter Jugendlichen verantwortlich, den eine neue Studie des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen besonders in München ermittelt hat.

„München steht stellvertretend für die fatalen Folgen der Kürzungspolitik der letzten Jahre. Die Sparwut des Freistaats rächt sich jetzt bitter. Bayern ist mit 134 Euro bei den Pro-Kopf-Ausgaben für die Kinder- und Jugendhilfe bundesweites Schlusslicht. Seit 2002 wurde jede fünfte Stelle in der Jugendarbeit gestrichen. Mehr als in jedem anderen westdeutschen Bundesland. Das ist die skandalöse Kehrseite von Hubers Haushaltssanierungspolitik. Der Freistaat hat auf Kosten der Kinder gespart. In Wahlkämpfen entdecken dann Beckstein und Co. regelmäßig die Jugendkriminalität als Gassenhauer. Aber schlaue Politik beugt vor. Jugendklubs und Sozialarbeiter kosten weniger als Gefängnisse. Die vorgenommenen Kürzungen in der bayerischen Kinder- und Jugendhilfe müssen dehalb schnellstmöglich zurück genommen werden.“