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8. Juli 2008 Pressemeldungen

Siemens: Beschäftigte sollen für Profitinteressen ihren Job verlieren

Der oberbayerische Spitzenkandidat der LINKEN, Fritz Schmalzbauer übt scharfe Kritik an der Siemens-Führung für deren Stellenabbaupläne. Schmalzbauer sieht in den Plänen der Siemens-Führung eine Gefahr für die soziale Marktwirtschaft.

"So eine Frechheit darf man Siemens nicht durchgehen lassen. Diejenigen, die für jahrelanges Missmanagement und Korruption die Verantwortung tragen, müssen nicht um ihre Existenz fürchten. Dafür müssen jetzt Tausende Siemens-Beschäftigte und Zehntausende Angehörige die Rechnung bezahlen. Trotz voller Auftragsbücher gilt für Sie-mens die Gewinnsucht einer Handvoll Aktionäre mehr als die Interessen der Beschäftigten. Siemens wird zum Markenzeichen für rücksichtsloses Profitstreben. Das gefährdet die Fundamente von Demokratie und sozialer Marktwirtschaft. Auch die Vorgehensweise der Siemens-Führung ist inakzeptabel. Erst in der Öffentlichkeit Nachrichten streuen und dann mit den Beschäftigten reden. So geht das nicht. Das ist der Versuch, mit Dro-hungen Zugeständnisse zu erzwingen. Ich hoffe dennoch sehr, dass die Siemens-Pläne am Widerstand der Beschäftigten scheitern werden."