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26. Juli 2008 Pressemeldungen

Bayerische LINKE geht optimistisch in den Wahlkampf

Die Spitzen der bayerischen LINKEN sehen die Partei gut gerüstet für den Kampf um den Einzug in den bayerischen Landtag.

Landessprecherin Eva Bulling-Schröter geht davon aus, dass ihre Partei eine realistische Chance hat, im Herbst den Sprung in den Landtag zu schaffen. „Die Umfragen sehen uns konstant über der Fünf-Prozent-Hürde. Die Menschen in Bayern wollen den Wandel. Wir sind die soziale Kraft im Bayernwahlkampf. Wir wollen das Ende der CSU-Alleinherrschaft. Allen muss klar sein: nur wer beide Stimmen der LINKEN gibt, wählt den Wechsel in Bayern.“

Landessprecher Harald Weinberg hebt die programmatische Ausrichtung der bayerischen LINKEN hervor. „Wir werben um Stimmen für eine soziale Wende. Wir kämpfen um einen gesetzlichen Mindestlohn. Wir wollen die Gemeinschaftsschule für alle Kinder und kostenfreie Betreuung und Bildung von der Krippe bis zur Uni. Die Hochschulgebühren müssen abgeschafft werden. All das ist mit uns umsetzbar. Das haben wir in Hessen bewiesen. Für uns sind die Inhalte entscheidend und nicht die irgendwelche Koalitionsfarbspielchen. Wir kämpfen um jede Stimme.“

Bulling-Schröter sieht es als besonderes Anliegen ihrer Partei, die NPD aus dem Landtag herauszuhalten. „Der flächendeckende Antritt der NPD ist eine schwere Hypothek. Aber jetzt müssen die demokratischen Parteien zusammen halten. Wir müssen dafür sorgen, dass die NPD in Bayern keinen Fuß auf den Boden bekommt. Das ist keine normale Partei. Faschismus ist keine Meinung sondern ein Verbrechen.“