Ein knappes Rennen prophezeit die mittelfränkische Spitzenkandidatin der LINKEN für die Bayernwahl, Anny Heike nach Bekanntwerden der jüngsten Umfrageergebnisse. Das Ringen ihrer Partei um den Einzug in den Landtag hänge eng mit der Frage zusammen, ob die CSU ihre absolute Mehrheit halten könne. "Nur wenn DIE LINKE den Sprung in den Landtag schafft, gibt es eine realistische Chance, die Alleinherrschaft der CSU zu brechen.", lautet Heikes Einschätzung.
"Für uns sind die neuen Zahlen Ansporn. Wir werden um jede Stimme kämpfen. Wir lassen uns auch nicht irre machen von den kindischen Abgrenzungsritualen, die SPD, Grüne und Freie Wähler gegen DIE LINKE praktizieren. Maget, Daxenberger und Aiwanger sind Möchtegern-Minister, die darum wetteifern, wer der CSU den Steigbügel halten darf. Bis jetzt gibt es noch nicht einmal eine echte Opposition im Landtag. Das wird sich ändern, wenn wir den Einzug schaffen. Die Zahlen zeigen klar: erst wenn eine Linksfraktion im Landtag sitzt, gibt es rechnerisch überhaupt die Möglichkeit, für Bayern nach neuen Mehrheiten zu suchen. SPD, Grüne und Freie Wähler schaffen es alleine niemals, die absolute Mehrheit der CSU zu brechen. Auf den Straßen ist zu spüren, dass die Menschen den Wandel wollen. Wir sind und bleiben die soziale Kraft im Bayernwahlkampf. Wer beide Stimmen der LINKEN gibt, wählt den Wechsel für Bayern."