Nach der Zusage von Ministerpräsident Beckstein, an einem TV-Duell mit dem bayerischen SPD-Chef und Landtagsspitzenkandidaten Franz Maget teilzunehmen, fordert der bayerische Landessprecher der LINKEN, Harald Weinberg, alle aussichtsreichen Parteien zu einer TV-Debatte einzuladen. Weinberg erklärt:
"Es reicht einfach nicht, wenn sich nur der bayerische SPD-Chef mit Ministerpräsident Beckstein auseinandersetzt. Franz Maget repräsentiert eine 20-Prozent-Partei. Er hat nicht den Hauch einer Chance, im Herbst eine Regierung zu bilden. Ein Blick auf die letzten Umfragen zeigt: Wenn heute gewählt würde, hätte die bayerische SPD im Landtag weniger Stimmen als die anderen Oppositionsparteien zusammen. Aber Maget spricht ja noch nicht einmal für alle Wähler der Opposition, weil er DIE LINKE von vornherein ausgrenzt. Schon deshalb müssen alle aussichtsreichen demokratischen Parteien bei einer TV-Debatte mit ihren Spitzenkandidaten vertreten sein. Das würde auch Leben in solche Debatten bringen. Bei einer Auseinandersetzung zwischen Beckstein und Maget schalten doch die meisten schnell weg, weil sie weder spannend noch unterhaltsam ist. Es gibt ja kein Gesetz, das den Bayerischen Rundfunk dazu zwingt, vor der Bayernwahl nur eine TV-Debatte mit zwei Spitzenkandidaten durchzuführen."