DIE LINKE. Bayern
Die Mieten steigen unaufhaltsam. Die Löhne stagnieren, oder sinken sogar. Das diese beide Bewegungen, die längst bekannt und bewiesen sind, irgendwann kollidieren, ist klar. Deshalb wäre hier der Staat gefragt. Doch was tut die christsoziale Regierung in München? Sie verhält sich weder sehr christlich, noch sehr sozial! Durch den Verkauf kommunaler Wohnungen wird die Situation sogar noch verschärft.
Dagegen wandte sich die Linke am 16.07 mit einer Kundgebung auf dem Hugenottenplatz in Erlangen. Vor einem riesigen Transparent, das weithin sichtbar verkündete: „Wohnen ist ein Grundrecht“, - ganz so als müsste sich das klar sein – informierten die Linken alle Erlanger über die Ausverkaufspläne der Regierung. Die Christsozialen begründen ihre ungerechte Maßnahme oft mit mysteriösen Richtlinien aus Europa,von denen die linken Europaabgeordneten allerdings nichts wissen. Wenn die Verantwortlichen in München, allen voran Herr Söder, dies Richtlinien nicht vorlegen können, müssen sie sich eben den Vorwurf gefallen lassen, den die Linken schon in Erlangen lautstark erhoben haben: Das sie Lügner sind! Und selbst wenn es diese Richtlinien gäbe, was offensichtlich nicht der Fall ist, dann müssten spätestens die unzähligen Unterschriften, mit denen sich die Erlanger in die Debatte einschaltet haben, zeigen, das der Wohnungs-Ausverkauf nicht im Sinne des Volkes, sondern allein im Sinne einiger weniger Immobilienhaie ist!