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5. April 2018

Harald Weinberg: „Armutsbericht ist Armutszeugnis“

Jeder vierte Nürnberger von Armut bedroht

LINKE fordert 12 Euro Mindestlohn und sanktionsfreie Mindestsicherung

Zum Anstieg der Armutsgefährdungsquote in Nürnberg auf über 23 Prozent erklärt der mittelfränkische Bundestagsabgeordnete Harald Weinberg:

„Das Märchenbild der CSU, in Bayern gehe es allen gut, bekommt immer tiefere Kratzer: In der zweitgrößten Stadt des Freistaats ist annähernd ein Viertel der Bevölkerung von Armut bedroht. Die Schere zwischen arm und reich geht stärker auseinander als anderswo in Deutschland. Klar ist: Die Staatsregierung ist mit ihrem Versprechen, gleichwertige Lebensverhältnisse in Bayern schaffen zu wollen, gescheitert. Dieser Armutsbericht ist ein Armutszeugnis für die Staatsregierung!" Der Nürnberger Stadtrat Titus Schüller erklärt: "Freilich greifen die Erklärungsversuche aus dem Nürnberger Rathaus, das sprunghafte Anwachsen der Armutsgefährdung an der Noris auf den Zuwachs an Studierenden zurückzuführen, zu kurz. Vielmehr braucht es jetzt ein entschiedenes Eindämmen des Niedriglohnsektors und den Ersatz der Hartz-Gesetze durch menschenwürdige Sozialstandards. Gerade Bayern würde infolge der vergleichsweise hohen Lebenshaltungskosten von einem armutsfesten Mindestlohn in Höhe von zwölf Euro profitieren. Die Zahlen zeigen zudem: Die Forderung der LINKEN nach einer sanktionsfreien Mindestsicherung von 1.050 Euro ist aktueller denn je.“ Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne unter 0911-2792801 zu Verfügung. Wir Danken Ihnen für die Berücksichtigung unserer Position in ihrer Berichterstattung.