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9. Oktober 2017

Solidarität mit den streikenden Kolleg*innen in der Pflege


Zu den bevorstehenden Warnstreiks der Beschäftigten des Klinikum Augsburg und der Kreisklinik Günzburg–Krumbach erklärt die neugewählte Bundestagsabgeordnete Susanne Ferschl: „Ich habe großen Respekt vor den Beschäftigten, die aktuell nicht etwa für mehr Lohn, sondern für mehr Kolleginnen und Kollegen kämpfen. Sie haben vollkommen recht, wenn sie die vollkommen gescheiterte Pflegepolitik der Regierung thematisieren.“

Ferschl weiter: „Wir müssen die Arbeits- und Versorgungsbedingungen in den Kliniken dringend verbessern. Eine tarifliche Regelung für die personelle Besetzung ist hierfür ein erster Schritt. Im Kampf gegen Personalmangel und Pflegenotstand brauchen wir jedoch  dringend eine gesetzliche Personalbemessung. Für DIE LINKE ist klar: Die Ökonomisierung des Gesundheitswesens muss aufgehalten und rückgängig gemacht werden. Krankenhäuser dürfen nicht weiter wie Fabriken organisiert werden, sie dürfen nicht dem Wettbewerb geopfert werden. Ich wünsche den Beschäftigten und ihrer Gewerkschaft ver.di für die kommenden Warnstreiks viel Kraft und Durchsetzungsvermögen.“