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6. April 2018

Menschenrecht auf Gesundheit immer noch massiv vernachlässigt

„Ohne flächendeckende kostenlose öffentliche Gesundheitssysteme werden auch in Zukunft Millionen Menschen vor allem in den Ländern des globalen Südens einen vermeidbaren frühen Tod sterben. Wir brauchen uns nicht zu wundern, dass Menschen sich auch deshalb zur Flucht nach Europa aufmachen“, erklärt Eva-Maria Schreiber, Entwicklungspolitikerin der Fraktion DIE LINKE, zum Weltgesundheitstag am 7. April. Schreiber weiter:

„Statt wie heute zahllose Einzelprojekte in Entwicklungsländern zu fördern, sollten wir alle Kraft in den Aufbau staatlicher Gesundheitssysteme stecken. Umfassende Budgethilfe, d.h. finanzielle Unterstützungsleistungen, die direkt in den Gesundheitshaushalt eines Landes fließen, sind hier am wirkungsvollsten.

Wenn die Bundesregierung ihre Verpflichtungen im Rahmen der 2030-Agenda für nachhaltige Entwicklung einhalten will, muss sie im Rahmen ihrer angekündigten neuen Strategie zur globalen Gesundheitspolitik den Anteil der Entwicklungshilfe, der in den Gesundheitsbereich fließt, endlich angemessen erhöhen.“