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30. November 2017

Fusion der DRV Kliniken in Kohlbruck und Bad Füssing sozial gestalten

Interessen der Beschäftigten zum Thema auf der Vertreterversammlung der DRV Bayern Süd machen

Anlässlich der Vertreterversammlung der Deutschen Rentenversicherung Bayern Süd (DRV) in Landshut erklärt Josef Ilsanker, Mitglied des geschäftsführenden Landesvorstands der LINKEN. Bayern:

„Laut den Plänen der Deutschen Rentenversicherung Bayern Süd sollen die Klink Kohlbruck-Passau und das Orthopädie-Zentrum Bad Füssing bis zum 1.1.2018 zu einem Reha-Fachzentrum fusionieren. Obwohl diese Fusion bereits in wenigen Wochen abgeschlossen sein soll, gibt es immer noch viele offene Fragen. Sie betreffen vor allem die Belange der Beschäftigten.

Eine Klärung dieser Fragen lässt bisher leider auf sich warten, da die DRV Bayern Süd Klarheit angeblich nur in Rücksprache mit ihren in der Tarifgemeinschaft befindlichen Partner, wie zum Beispiel die Knappschaft, beantworten kann. Zwar gab es in den letzten Wochen ein paar mündliche Aussagen, aber letztendlich haben diese keine Verbindlichkeit. So entsteht immer mehr der Eindruck, dass mit dem Vorwand der Tarifgemeinschaft eine vorzeitige soziale Regelung für die Beschäftigten boykottiert werden soll.

Mit der gestrigen ‚Aktiven Mittagspause‘ an den beiden Klinikstandorten zeigten die Beschäftigten zu Recht ihren Unmut über das Verhalten der Verantwortlichen und forderten zugleich die Vorlage eines Verhandlungspapiers.

DIE LINKE. Bayern steht auf der Seite der Beschäftigten und fordert die Verantwortlichen der DRV Bayern Süd auf, endlich ein annehmbares Verhandlungspapier vorzulegen. Dieses muss von Anfang an einen Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen sowie den Verzicht auf Änderungskündigungen beinhalten. Außerdem muss die individuelle Eingruppierung festgeschrieben werden, damit die Klinikfusion nicht zu Lasten der Beschäftigten geht. Dies beinhaltet auch einen Nachteilsausgleich. Auch im Reha-Bereich gilt: Die Beschäftigten sind mehr Wert“, so Ilsanker abschließend.