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17. März 2017

VW lässt Beschäftigte für eigenes Versagen zahlen

„Es ist unerträglich, dass Tausende VW-Beschäftigte mit dem Verlust ihres Arbeitsplatzes für die kriminellen Machenschaften der Führungsebene beim Abgasbetrug bezahlen werden. Bei einem Ergebnis im laufenden Geschäft der Kernmarke VW von rund 1,9 Milliarden Euro darf die Streichung von bis zu 30.000 Jobs schlicht nicht zur Debatte stehen. Es muss darum gehen, die Arbeitsplätze zu schützen, statt ein Sparprogramm auf dem Rücken der Beschäftigten durchzuziehen“, fordert Klaus Ernst, stellvertretender Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE, mit Blick auf die heute veröffentlichte Bilanz des Volkswagen-Konzerns für das Jahr 2016. Ernst weiter:

„Das VW-Management hat nichts dazugelernt. Die Selbstbedienung in der Chefetage wurde vielleicht etwas gezügelt, aber längst nicht aufgegeben. 7,25 Millionen für Vorstandschef Matthias Müller sind kein Pappenstiel. Dies gilt vor allem, weil die VW-Führung ihre Leistung nicht erbracht hat. Sie hat weder den Abgasskandal aufgeklärt noch die deutschen Kunden entschädigt oder irgendeinen Verantwortlichen der Chefetage persönlich zur Rechenschaft gezogen. So sieht kein Zukunftspakt aus.“