8. März 2018

DIE LINKE kämpft für die gleiche Bezahlung von Frauen und Männern

„Zum Internationalen Frauentag gehen heute überall Frauen und Männer gemeinsam auf die Straße und setzen sich für gleichen Lohn für gleiche Arbeit ein“, erklärt Uschi Maxim, Landessprecherin der LINKEN. Bayern. Maxim weiter: „Frauen verdienen bundesweit immer noch 14 Prozent weniger als Männer und der Ort mit dem höchsten Gehaltsunterschied liegt natürlich in Bayern. Im Landkreis Dingolfing-Landau verdient ein Mann im Schnitt 38 Prozent mehr als eine Frau. Aber auch in anderen Regionen wie Ingolstadt, Böblingen und Erlangen liegt der Gehaltsunterschied zu Gunsten der Männer um die 35 Prozent.

DIE LINKE fordert deshalb ein gleichstellungspolitisches Gesamtpaket für gute Arbeit besonders für Frauen. Ein Rückkehrrecht auf Vollzeit muss eingeführt und die sachgrundlose Befristung endlich abgeschafft werden. Das Schließen der Lohnlücke zwischen Männern und Frauen muss ebenso Realität werden wie ein flächendeckender armutsfester Mindestlohn von zwölf Euro und die Gleichstellung von Minijobs mit sozialversicherungspflichtiger Arbeit.

Die niedrigeren Gehälter wirken sich auch auf die Renten aus. Frauen sind deutlich stärker von Altersarmut betroffen als Männer. DIE LINKE setzt sich deshalb für höhere Renten, insbesondere bei Frauen, ein. Wir wollen das Rentenniveau wieder auf 53 Prozent anheben, eine Mindestrente von 1050 Euro einführen und die Renten von Geringverdienenden aufwerten.“