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Termine des Kurt Eisner-Vereins

Nur langsam wird das Ausmaß der Serienmorde und Terroranschläge sichtbar, welche über Jahre hinweg in ganz Deutschland stattgefunden haben. Auch seitdem bekannt ist, dass der Nationalsozialistische Untergrund (NSU) dafür verantwortlich ist, bleibt vieles ungeklärt.
Die Extremismusindustrie steht in der Bundesrepublik auf zwei Säulen: Zum einen besorgen die Innenministerien und die Ämter für Verfassungsschutz die nötige politische Durchschlagskraft im gesellschaftlichen Raum. Dabei ist das Extremismuskonstrukt nichts anderes als die grundlegende Legitimation der Verfassungsschutzbehörden, mit der in der Bundesrepublik für Staatssicherheit gesorgt wird. Zum anderen finden sich in der Publizistik und den Einrichtungen der politischen Bildung, aber auch in den universitären Sozialwissenschaften, immer wieder WissenschafterInnen die sich des „Extremismusansatzes“ bedienen. Wenn der geheimdienstlich beförderte »Extremismus«-Diskurs in der sozialwissenschaftlichen Forschung vertreten wird, kann mit Fug und Recht von einer „Sozialwissenschaft im Dienst der inneren Sicherheit“ gesprochen werden.
Nach dem Tod von mehr als 300 Flüchtlingen vor der Insel Lampedusa führten Schätzungen zu dem erschreckenden Ergebnis, dass seit den 90er Jahren ca. 15.000 Menschen an den europäischen Landesgrenzen ums Leben kamen. Bis heute bleibt es bei Schätzung, da die EU zwar Statistiken über die Produktion von Kartoffeln in den EU-Ländern erhebt, jedoch nicht über die toten Flüchtlinge. Diesem Zusammenhang zwischen Wirtschaftspolitik, Ausgrenzung und rassistischem Denken soll in der Veranstaltungsreihe nachgegangen werden. Ein Denken, was letzten Endes dem Morden der NSU nicht im Wege stand. Es wird gefragt, was Rassismus überhaupt bedeutet und es wird auf seine Geschichte im wiedervereinigten Deutschland eingegangen, um gleichzeitig über die Möglichkeiten und Grenzen antirassistischen Widerstandes zu diskutieren.
Wäh­rend des „Drit­ten Rei­ches“ fie­len über 40 Mil­lio­nen Men­schen dem Ver­nich­tungs­wahn der Fa­schis­tIin­nen zum Opfer. Sie wur­den in...
Passend zum Kampftag der Arbeiterklasse wird ein Film zur Senkung der Arbeitsmoral (BRD, 2012, 99 Minuten) im Rosenheimer Z vorgeführt. Die essayistisch-satirische Doku-Fiktion von Konstantin Faigles zeigt: Der moderne aufgeklärte Mensch ist nicht frei von Irrglauben und geistigem Zwang. Er hat längst einen anderen Gott erwählt: Die Arbeit.
 

Termine des Landesverbandes Bayern

19. April 2014 - 19. Oktober 2014 | 5 Einträge gefunden
Geschäftsführender Landesvorstand
9. Mai 2014 17:00
Nähere Informationen können in der Landesgeschäftsstelle erfragt werden.    
Tagung/ Landesvorstand DIE LINKE. Bayern
Landesvorstand
17. Mai 2014 11:00
11:00 Uhr Der Sitzungsort wird in der Kreisverbandsinformation bekannt gemacht bzw. kann in der...
Tagung/ Landesvorstand DIE LINKE. Bayern
Europawahlen
25. Mai 2014 08:00 - 18:00
LV Bayern Europäisches Parlament
Geschäftsführender Landesvorstand
13. Juni 2014 17:00
Nähere Informationen können in der Landesgeschäftsstelle erfragt werden.    
Tagung/ Landesvorstand DIE LINKE. Bayern
Landesvorstand
27. Juni 2014 17:00
11:00 Uhr Der Sitzungsort wird in der Kreisverbandsinformation bekannt gemacht bzw. kann in der...
Tagung/ Landesvorstand DIE LINKE. Bayern