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Das muss drin sein - die Kampagne der LINKEN

100.000 Pflegekräfte mehr für deutsche Krankenhäuser - das muss drin sein!

In deutschen Krankenhäusern herrscht Pflegenotstand - es fehlen 100.000 Pflegekräfte. Immer weniger Beschäftigte müssen immer mehr Patientinnen und Patienten in kürzerer Zeit versorgen. Die Folgen: fehlende Zuwendung, mangelnde Hygiene bis hin zu mehr Unfällen.

Dreiviertel aller Pflegekräfte geben an, bei den derzeitigen Arbeitsbedingungen nicht bis zur Rente durchhalten zu können. Im Vergleich zu zwölf anderen EU-Staaten ist Deutschland Schlusslicht beim Pflegepersonal. Die Ursache: Krankenhäuser wurden in den letzten 20 Jahren zu Unternehmen umgebaut, viele privatisiert - es geht oft nur noch um Kosteneinsparung und Profit. Dies verhindert, dass Kliniken ausreichend Personal beschäftigen und gut bezahlen, wie es für eine gute Versorgung notwendig ist.

Während die Bundesregierung das Problem ignoriert, kämpfen in immer mehr Krankenhäusern die Beschäftigten und ihre Gewerkschaft ver.di für bessere Arbeitsbedingungen und mehr Personal. Betriebliche und tarifvertragliche Lösungen zur Personalbemessung wie an der Berliner Charité sind gut - eine einheitliche gesetzliche Vorgabe, wie viele Pflegekräfte für wie viele Patientinnen und Patienten benötigt werden, wäre besser. DIE LINKE unterstützt deshalb die gewerkschaftlichen Kämpfe und fordert gleichzeitig eine gesetzliche Personalbemessung, um den Personalnotstand zu bekämpfen, und die fehlenden 100.000 Pflegekräfte einzustellen.

Hier unterschreiben gegen den Pflegenotstand 

In vielen Städten explodieren die Mieten. Wer kein überdurchschnittliches Einkommen hat, zieht vieler­orts den Kürzeren. 

Sozialwohnungen retten, sozia­len Wohnungsbau neu starten:
 
Gab es 2002 noch fast 2,5 Millionen Sozialwohnungen, so sind es heute weniger als 1,5 Millionen. Bundesweit fehlen fast vier Millionen Sozialwohnungen. Wir wollen die bestehenden Sozialwohnungen erhalten und den sozialen Wohnungsbau neu starten. In den nächsten vier Jahren müssen eine Million neue Sozialwohnungen entstehen, dauerhaft und bezahlbar.

Mieten deckeln: 

Die Mietpreisbremse der Großen Koalition hat versagt. Wir wollen die Schlupflöcher stopfen und die Mietpreisbremse so verschärfen, dass sie die Mieten bei Neuvermietungen wirksam deckelt. Mieterhöhungen bei Bestandsmieten müssen deutlich eingeschränkt werden.

Spekulation stoppen:

Leerstand und die Spekulation mit Immobilien müssen gestoppt werden. Luxus­moder­ni­sierungen müssen drastisch beschränkt und die Modernisierungsumlage abgeschafft werden.

Wir wollen Schluss machen mit Mietenexplosion und Verdrängung – machen Sie mit und werden Sie Teil unserer Kampagne.

Wir laden Alle ein, gemeinsam Druck zu machen für das, was in einem reichen Land selbstverständlich sein sollte:
1.    Befristung und Leiharbeit stoppen. Viele, vor allem junge Menschen hangeln sich von einem befristeten Job zum nächsten oder finden nur in Leiharbeit eine Beschäftigung. Wir wollen gute Arbeitsverhältnisse, mit denen alle ihre Zukunft planen können.
2.    Existenzsichernde Mindestsicherung ohne Sanktionen statt Hartz IV. Es muss Schluss sein damit, dass Erwerbslose durch Sanktionen gegängelt und in schlechte Jobs gedrängt werden. Wir wollen eine soziale Mindestsicherung für Erwerbslose und ihre Familien.
3.    Arbeit umverteilen statt Dauerstress und Existenzangst. Viele Menschen arbeiten in unfreiwilliger Teilzeit oder Minijobs, während andere unter Überstunden und Dauerstress leiden. Wir wollen diese Arbeit umverteilen und mehr Zeit für Familie und Freizeit.
4.    Wohnung und Energie bezahlbar machen. Wir wollen die Verdrängung durch steigende Mieten, Sanierungskosten und Energiepreise stoppen. Eine bezahlbare Wohnung muss auch in den Großstädten drin sein.
5.    Mehr Personal für Bildung, Pflege und Gesundheit. Eine gute öffentliche Daseinsvorsorge für Kinder, Kranke und Pflegebedürftige hilft nicht nur den Betroffenen und ihren Familien, sondern auch den Beschäftigten im Kampf gegen Arbeitsüberlastung.

Wir meinen: Das muss drin sein - gerade in einem reichen Land wie unserem, in dem das obere 1 Prozent der Superreichen fast ein Drittel des gesamten Privatvermögens besitzt!

Weitere Informationen unter: www.dasmussdrinsein.de

Die Kampagne "Das muss drin sein." aktiv unterstützen

Auch Du kannst mithelfen! Für die letzte Kampagnenphase von Sommer 2016 bis zum Mai 2017 wird unsere Kampagne "Das muss drin sein." auf den Schwerpunkt "Mehr Personal im Pflegebereich" zugespitzt. Mit der Forderung nach zusätzlichen 100.000 Pflegekräften treten wir mit vielfältigen Aktionen, Appellen und Botschaftern direkt an Bundesminister Gröhe heran. In diesem Konzeptpapier sind Materialien, Zeitleisten und Kampagnenaktivitäten bis zum 12. Mai 2017 beschrieben.

Informiere über Facebook oder per E-Mail Deine Freundinnen und Freunde über Aktionen in Deiner Nähe und lade sie ein, gemeinsam mit Dir dorthin zu gehen. Verbreite das Kampagnen-Video und hilf mit, auf Facebook Informationen zu unserer Kampagne bekannt zu machen.

Oder ganz klassisch: Sprich im Freundeskreis, mit Arbeitskolleginnen und -kollegen oder Bekannten über die Kampagne und ihre Ziele. Am besten gibst Du Ihnen dazu gleich die »Das muss drin sein.«-Klappkarte mit. Wer sich dann weiter informieren möchte, kann sich auch online melden und wird dann über aktuelle Diskussionen, neue Materialien oder Aktivitäten auf dem Laufenden gehalten.

Du willst mehr über unsere Kampagne erfahren? Auf der Kampagnenwebsite www.das-muss-drin-sein.de findest Du vielfältige Hintergrundinformationen zur Kampagne und ihren Forderungen. Dort findest du viele Tipps, was Aktive in dieser Mitmach-Kampagne tun können.

Meldungen zur Kampagne: Das muss drin sein

19. Februar 2017 Mainpost Aus dem Bundestag/Das muss drin sein/Main Post/MDB-KE/Parlamente/Presse/TH-Rente/TH-Sozialpolitik

Sinkende Renten bewegen die Gemüter

Ernst: „Die gesetzliche Rente muss stimmen, dann können wir uns den ganzen anderen Kram sparen.“ Er verwies auf den Nachbarn Österreich: Eine Mindestrente von 1030 Euro sei dort Standard – egal wie viel der- oder diejenige eingezahlt habe. Im Durchschnitt kämen österreichische Rentner auf monatlich etwa 2250 Euro. Mehr...

 
16. November 2016 Bayerischer Rundfunk Bayerischer Rundfunk/Das muss drin sein/MDB-KE/Presse/TH-Altersarmut/TH-Armutsbekämpfung/TH-Rente

jetzt red i: "Angst vor Altersarmut" mit Klaus Ernst

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23. Oktober 2016 TH-Rente/TH-Sozialpolitik/Top

Nahles Rentenkonzept führt in die Armut

Xaver Merk, Mitglied im Parteivorstand der LINKEN, erklärt zur bevorstehenden Nahles-Rentenreform: „Die Stärkung der zweiten Säule der Renteneinkommen, die Betriebsrenten, kostet Unsummen an Steuergelder und führt dennoch in massenhafte Altersarmut. Den ArbeitnehmerInnen fehlt es immer mehr am notwendigen Einkommen, um davon große Teile in die... Mehr...

 
6. Oktober 2016 Das muss drin sein/Landesvorstand/Pressemeldungen/TH-Rente/TH-Sozialpolitik/Top

Bisheriger Reformentwurf zur Rente reicht nicht – es ist Zeit für die Einführung einer solidarischen Rentenversicherung

Zum Spitzentreffen von Bundessozialministerin Nahles mit Verbänden und Sozialpartnern am vergangen Dienstag erklärt Susanne Ferschl, Mitglied im Landesvorstand der LINKEN. Bayern: „Jede vierte Rentnerin, jeder vierte Rentner in Bayern ist armutsgefährdet. Das sind etwa eine halbe Million Menschen. Gerade bei Frauen ist die Armutsgefährdung wegen... Mehr...

 
30. August 2016 Bayerischer Rundfunk Aus dem Bundestag/Bayerischer Rundfunk/Das muss drin sein/MDB-KE/Presse/TH-Arbeitsmarktpolitik/TH-Armutsbekämpfung/TH-Rente/TH-Sozialpolitik

Reiche Rentner? Immer mehr müssen arbeiten - in Minijobs

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19. August 2016 Aus dem Bundestag/Das muss drin sein/MDB-KE/Parlamente/Pressemeldungen/TH-Rente/Top

Klaus Ernst: Kein Finanzmarktpoker mit der Altersvorsorge

„Man darf jetzt nicht große Tränen darüber weinen, dass Geld sich nicht mehr verwertet. Der Einbruch der Pensionskassen sollte vielmehr Anlass sein, die Altersvorsorge dem privaten Kapitalmarkt zu entreißen“, kommentiert Klaus Ernst, stellvertretender Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE, einen Bericht der Süddeutschen Zeitung, dem zufolge die... Mehr...

 
24. Mai 2016 Huffington Post / Klaus Ernst Aus dem Bundestag/Das muss drin sein/MDB-KE/Parlamente/Presse/TH-Armutsbekämpfung/TH-Rente/TH-Sozialpolitik

Die Armut in Deutschland ist bittere Realität

"Die Linke hat die Absenkung des Rentenniveaus immer kritisiert und den Versuch der Kompensation durch private Altersvorsorge abgelehnt. Auch das Statistische Bundesamt hält es für fraglich, „dass angesichts der niedrigen durchschnittlichen Vermögenswerte von privaten Versicherungen die Lücken in der Absicherung der Gesetzlichen Rentenversicherung... Mehr...

 
12. Mai 2016 der Westen Aus dem Bundestag/Das muss drin sein/MDB-KE/Parlamente/Presse/TH-Rente/TH-Sozialpolitik

So ging das Wirtschaftswachstum an den Rentnern vorbei

Ernst zeigte sich alarmiert: „Die Rentner werden systematisch von der wirtschaftlichen Entwicklung abgekoppelt“, sagte er unserer Redaktion. „Relativ gesehen schwindet ihre gesellschaftliche Teilhabe, obwohl ihre Anzahl absolut steigt.“ Mehr...

 
2. Mai 2016 Donaukurier Das muss drin sein/Donaukurier/MDB-EBS/Presse/TH-Arbeitsmarktpolitik/TH-Rente/TH-Sozialabbau/TH-Sozialpolitik

"Rente mit 70 mit uns nicht zu machen"

Konstein (EK) Dass Solidarität nicht nur ein Wort sei, "sondern auch gelebt werden muss", forderte Eva Bulling-Schröter (Die Linke) bei der Maikundgebung des DGB-Ortskartells Konstein. In ihrer Rede griff die Bundestagsabgeordnete zahlreiche sozialpolitische Themen auf. Mehr...

 
25. April 2016 mdr.de Das muss drin sein/MDB-KE/Presse/TH-Altersarmut/TH-Arbeitsmarktpolitik/TH-Armutsbekämpfung/TH-Mindestlohn/TH-Rente/TH-Sozialabbau/TH-Sozialpolitik

Mindestlohn reicht nicht für Grundrente

"Er [Klaus Ernst] forderte eine deutliche Erhöhung des Mindeststundenlohns, der erst 2015 eingeführt worden ist: "Der Mindestlohn soll vor Armut schützen - gerade auch im Alter. Doch mit 8,50 Euro wird dieses Ziel nicht annähernd erreicht", argumentiert Ernst. Nach 45 Arbeitsjahren bleibe nur Sozialhilfe. Das sei eine Blamage für den... Mehr...

 

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