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Frauen an den Herd?!

Frauen haben nach wie vor besonders schlechte Karten auf dem deutschen Arbeitsmarkt: Sie sind länger arbeitslos als Männer und arbeiten wesentlich häufiger für Niedriglöhne und in Mini-Jobs. Das durchschnittliche Einkommen von Frauen liegt mindestens 20 Prozent unter dem von Männern. Berufe, in denen überwiegend Frauen arbeiten, werden traditionell niedriger bezahlt. Die Selbstverpflichtung der Privatwirtschaft zur Förderung von Chancengleichheit für Frauen bringt kaum Ergebnisse.

Wir fordern:

  • die Umsetzung des EU-Grundsatzes „Gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit“
  • ein Gleichstellungsgesetz für die Privatwirtschaft, das den Anteil von Frauen in verantwortlichen Positionen erhöht.
  • die Umwandlung von Mini-Jobs in sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse.
  • bessere Bedingungen für BerufsrückkehrerInnen und Frauen und Männer, die neben der Arbeit zu Hause Kinder, ältere Menschen oder Behinderte betreuen.
  • einen Rechtsanspruch auf beitragsfreie, ganztägige Betreuungsplätze für Kinder aller Altergruppen.