Die Klimaverhältnisse auf der Erde verändern sich mit großer Geschwindigkeit. Die Bundesregierung muss sich im nationalen wie internationalen Rahmen für verbindliche Zusagen zum Klimaschutz einsetzen. Klimaschutz darf nicht wirtschaftlichen Interessen untergeordnet werden.
Noch immer wird ein Großteil des deutschen Strombedarfs mit Hilfe von fossilen Brennstoffen wie Kohle und von Atomstrom gedeckt. Dies hat nicht nur verheerende Folgen für die Umwelt, sondern kann durch immer knappere Ressourcen perspektivisch keine Energiesicherheit mehr garantieren.
Bei Verbraucherinnen und Verbrauchern haben in den letzten Jahren immer höher steigende Energiepreise zu Recht für Unmut gesorgt. Das Problem: Vier große Konzerne beherrschen den Energiemarkt. Sie sind nahezu vollständig in Besitz der Hauptverteilungsnetze für Strom und Gas. Durch völlig überhöhte Netzentgelte blockieren sie den Wettbewerb. Die Einspeisung klimafreundlicher erneuerbarer Energien wird durch unfaire Zugangsbedingungen behindert.