Wohnen in Bayern

Bei allen Unterschieden vor Ort ist das Thema Wohnen in Bayern ein flächendeckendes Problem: Die Menschen können sich keine anständige Wohnung zu einem anständigen Preis leisten, wo sie arbeiten - oder es gibt keine gute Arbeit dort, wo sie wohnen.

Die Aufgabe der LINKEN ist es darauf zu drängen, dass verstärkt guter und bezahlbarer Wohnraum für alle Menschen in Bayern geschaffen wird, denn Wohnen ist Menschenrecht und das gilt überall.

Konkrete Fragen, denen wir uns bei diesem Thema widmen wollen, sind:

  • Wie geht es weiter mit dem Verkauf der GBW-Wohnungen?
  • Wie geht es weiter mit dem Verkauf der Wohnungen von Wohnungsgenossenschaften?
  • Wie kann das Ruder herumgerissen werden hin zu mehr sozialem Wohnungsbau?
  • Wie ist der kommunale Wohnungsbestand, wo gibt es diesen noch?
  • Lässt dieser sich wieder aufbauen durch Aufkauf freier Immobilien, Lückenbebauung oder einer langfristigen Stadtentwicklungsplanung?
  • Wie können die rasanten Mietpreiserhöhungen gestoppt werden?
  • Wie können in Gebieten mit abnehmender Bevölkerung öffentliche Dienstleistungen und öffentliche Einrichtungen gesichert werden?
  • Wie können in benachteiligten Regionen Arbeitsplätze für die dort lebenden Menschen geschaffen werden?
  • Wie kann die Qualität des Wohnumfeldes in Regionen erhalten werden, in denen Leerstände und verfallende Gebäude immer mehr das Ortsbild bestimmen?
  • Wie kann die Infrastruktur auf dem Land ausgebaut und damit die Attraktivität des Wohnens im ländlichen Raum erhöht werden?

Das Thema Einkommen hängt eng mit dem Bereich Wohnen zusammen, denn wenn es bezahlbaren Wohnraum geben soll, dann muss den betroffenen Bevölkerungsteilen auch das zur Anmietung erforderliche Einkommen in ausreichendem Maße zur Verfügung stehen. DIE LINKE. Bayern will deshalb in den Bereichen BAföG, Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung (SGB XII) sowie bei der Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II) darauf hinwirken, dass sich die Angemessenheit der Unterkunftskosten in ihrer Höhe an der sog. "Kosten-Miete" des sozialen Wohnungsbaus als Untergrenze orientiert, denn es ist ein logischer Widerspruch, die Miethöhe des sozialen Wohnungsbaues als "zu hoch" und damit "unangemessen" für die oben genannten Bevölkerungskreise einzustufen.

Damit neben den genannten drei Bevölkerungskreisen nicht die MIDI-Jobber und auch die Zeitarbeiter mit ihren Niedriglöhnen und dem erhöhten Beschäftigungsrisiko sachfremd ausgeschlossen bleiben, fordert DIE LINKE. Bayern konsequent die Angleichung des Lohnniveaus und die Umwandlung von Befristungen in Dauerarbeitsverhältnisse.

DIE LINKE wird sich für die Rechte der Bevölkerung einsetzen, denn sie ist: "sozial - auch nach der Wahl!"

Meldungen zum Thema Wohnen

6. Dezember 2017 Landesvorstand/Pressemeldungen/TH-Wohnungsmarkt/Top/Wohnen

Landesregierung stümpert bei der Mietpreisbremse

Die bayerische Mietpreisbremsenverordnung wurde heute auch vom Landgericht München I für nichtig erklärt. Dazu erklärt Ates Gürpinar, Landessprecher DIE LINKE. Bayern: „Schon die Mietpreisbremse auf Bundesebene ist ein Papiertiger. Dank bayerischer Landesregierung stehen die bayerischen Mieterinnen und Mieter ganz ohne Preisbremse da. Die... Mehr...

 
28. November 2017 Bildung/Bundestag/MDB-NG-neu/Parlamente/Pressemeldungen/TH-Bildung/TH-Bildungspolitik/TH-Wohnungsmarkt/Top/Wohnen

Neue Rekordzahlen bei Studierenden verlangen neuen Anlauf in der Hochschulpolitik

„Die anhaltend hohen Studierendenzahlen zeigen, wie viele junge Menschen sich erwartungsvoll für eine akademische Bildung entscheiden. Die Studienbedingungen, auf die sie treffen, werden aber von der chronischen Unterfinanzierung der Hochschulen geprägt. Und die hat auch für die Beschäftigten des Mittelbaus, die den Großteil der Lehre und... Mehr...

 
25. Oktober 2017 Landesvorstand/Pressemeldungen/TH-Wohnungsmarkt/Top/Wohnen

Gürpinar: Dauerskandal GBW: Wohnungen mit Heizung vermieten und Förderbestimmungen korrigieren

Ates Gürpinar, Landessprecher der LINKEN. Bayern und Kreissprecher der LINKEN. München, erklärt zu aktuellen Presseberichten, dass die GBW in Bayern völlig legal Wohnungen ohne Heizung vermietet: „Die Abschaffung des Wohnungsaufsichtsgesetzes durch die bayerische Landesregierung 2005 war ein Riesenfehler. Menschen müssen auf eigene Kosten Boiler... Mehr...

 
13. September 2017 Bayerischer Rundfunk/Presse/TH-Wohnungsmarkt/Wohnen

Die Sorgen der Bayern vor der Bundestagswahl

Gohlke: Der Staat muss stärker regulierend eingreifen, eine Mietpreisbremse einführen, die funktioniert und das Bauen stärker fördern.  Mehr...

 
11. September 2017 Aus Bayern/MDB-NG/Top/Wahlkampf/Wohnen

Abriss Giesing - Bodenspekulation stoppen!

Zum illegalen Abriss des Handwerkshäuschens in München Giesing erklärt Nicole Gohlke, MdB und Direktkandidatin im Münchner Süden: „Es ist schon ein starkes Stück gegen geltendes Recht, und trotz Intervention der Polizei am Vortag, das denkmalgeschützte Haus in einer Nacht- und Nebelaktion einfach einzureißen. Die Stadt muss nun alle Mittel... Mehr...

 
9. September 2017 tz.de Bundestag/MDB-NG/Parlamente/Presse/TH-Wohnungsmarkt/Wohnen

Wahlkreis München-Süd: Das sind die Direktkandidaten ... - Nicole Gohlke

„Das Hauptproblem in München sind nun mal die hohen Mieten – und die treffen die Mittelschicht“, sagt Gohlke energisch. Der Lehrer, der junge Arzt, der Facharbeiter – auch für sie sei das Leben in der Stadt längst unerschwinglich geworden. Mehr...

 
22. Juni 2017 Landesvorstand/Pressemeldungen/TH-Mieten/TH-Wohnungsmarkt/Top/Wohnen

Gürpinar: Dilettantismus der Landesregierung verhindert selbst die Mini-Mietpreisbremse

Ates Gürpinar, Landessprecher der LINKEN. Bayern und Kreissprecher der LINKEN in München, erklärt zur Entscheidung des Münchner Amtsgerichtes über die Mietpreisbremse: „Ich hoffe sehr, dass die Berufung erfolgreich sein wird. Aber unabhängig davon steht schon jetzt fest: Der Dilettantismus der Landesregierung bei der Umsetzung lässt die... Mehr...

 
15. Juni 2017 Süddeutsche Bundestag/MDB-NG/Presse/Süddeutsche Zeitung/TH-Wohnungsmarkt/Wohnen

Senioren auf Zack

In der Wohnungspolitik plädieren Gohlke und Heilrath leidenschaftlich für die Abschöpfung von Gewinnen aus Grundstücksgeschäften. Was durchaus auch Roloff begrüßt. Der SPD-Mann fordert zudem - wie zuvor schon Gohlke - eine Neudefinition des Mietspiegels.  Mehr...

 
19. Mai 2017 Mittelbayerische Landesvorstand/Mittelbayerische Zeitung/Presse/TH-Wohnungsmarkt/Wohnen

Mieten: Masse soll die Lösung sein

Spieß mahnte: „Wir sind jetzt schon in einer Spirale, die sich immer weiter nur nach oben dreht.“ Die Stadt dürfe Mietwucher nicht auch noch subventionieren.  Mehr...

 
4. April 2017 Westfälische Rundschau Bundestag/MDB-KE/Parlamente/Presse/TH-Verkehr/TH-Wohnungsmarkt/Wohnen

Umweltministerin fordert mehr Jobtickets für Pendler

Auch die Linke im Bundestag fordert bezahlbaren Wohnraum, eine wirksame Mietpreisbremse und den Ausbau des regionalen Nahverkehrs. Ein Ende der steuerlichen Hilfe für Pendler sei dagegen der falsche Weg: „Die Pendlerpauschale darf nicht abgeschafft werden. Das würde die Falschen treffen – nämlich die, die sich die Mieten in der Stadt nicht leisten... Mehr...

 

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