
Ihre Direktkandidatin: Kornelia Möller
Listenplatz: 3
- geboren 1961 in Hannover, aufgewachsen in einer ArbeiterInnenfamilie
- Ausbildung zur Frisöse, Ausbildung zur Industriekauffrau und anschließende Tätigkeit als Buchhalterin
- Studium der Soziologie und Sozialökonomie an der HWP (Hochschule für Wirtschaft und Politik) in Hamburg.
- Seit mehr als fünfzehn Jahren engagiere ich mich in verschiedenen Bereichen der außerparlamentarischen Opposition.
- 2002 Eintritt in die PDS, 2005 bis 2007 Beisitzerin im bayerischen Landesvorstand.
- seit 2005 für DIE LINKE im Bundestag, Mitglied im Ausschuss für Arbeit und Soziales, Arbeitsmarktpolitische Sprecherin unserer Bundestagsfraktion.
Der Bundestag braucht DIE LINKE als unbequeme Oppositionspartei und als Stimme, die sich für das Wohl vieler Menschen einsetzt und nicht, wie die anderen Parteien, für die Profitgier einiger weniger. Dies ist gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Wirtschaftskrise unabdingbar. Wir brauchen einen Schutzschirm für Menschen zur Rettung von Arbeitsplätzen, Löhnen und Sozialeinkommen.
Als arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion DIE LINKE habe ich mich in den letzten vier Jahren zusammen mit meinen Fraktionskolleginnen und -kollegen für eine konsequent soziale Politik eingesetzt. Das ist eine der Hauptaufgaben in der nächsten Legislaturperiode. Hartz IV muss überwunden werden. Wir brauchen eine soziale Sicherung, die bedarfsdeckend und repressionsfrei ist, die Armut verhindert und die die Bürgerrechte der Betroffenen achtet. Ein Mindestlohn von 10 Euro muss endlich eingeführt werden. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit für Frauen und Männer muss endlich verwirklicht werden. Leiharbeit ist strikt zu begrenzen.
Ich lehne Auslandseinsätze der Bundeswehr und anderer deutscher Sicherheitskräfte ab - ohne Ausnahme, egal mit welchem Vorwand sie begründet werden. Frieden ist die Grundvoraussetzung dafür, dass wir weltweit eine Gesellschaft bekommen, in der alle Menschen gut und in Würde leben können, in der nicht die wirtschaftlichen Profitinteressen das Bestimmende sind, sondern die Bedürfnisse der Menschen. Rüstungsexporte müssen verboten werden. Wer es mit dem Frieden ernst meint, der kommt nicht darum herum, sich kritisch mit dem Kapitalismus auseinander zu setzen.
Frieden, soziale Gerechtigkeit, Demokratie, Menschen- und Bürgerrechte sowie Ökologie gehören zusammen.