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Wahlkreis 225: Traunstein

Ihr Direktkandidat: Engelbert Wurm

Listenplatz: 22

Vita

- 1942-56 Geboren am schönen Tegernsee, aufgewachsen auf dem Bauernhof der Mutter; Abschluss der Volksschule
- 1956-60 Buchdruckerlehre und Internatsaufenthalt in München
- 1960-61 Bauernhof der Mutter geführt (wegen Unfall des Stiefvaters)
- 1962-65 Arbeit als Buchdrucker in verschiedenen Betrieben
- 1965 Gründung einer Firma für Handel und Reparatur von Rennautos, Qualitäts- und Liebhaberfahrzeugen in England. Nach Aufgabe des Rennsports Rückkehr nach Deutschland. Handel und Service mit Liebhaberfahrzeugen, zunächst in Rosenheim und seit 1994 in Obing mit Betreuung älterer Fahrzeuge für sozial Schwache
- 1982-84 Mit Motorsegler das Mittelmeer und angrenzende Länder erkundet und Studium der psychologischen Astrologie
- 1991-93 Geburt und Betreuung meiner Tochter Felicia
- 2007 Eintritt in die neu gegründete Partei DIE LINKE als unkonventioneller Weltverbesserer
- 2008 Kandidatur für den Bezirkstag im Landkreis Mühldorf
- 2009 Nominierung als Direktkandidat für die Bundestagswahl 2009, Wahlkreis 225, Traunstein

 

Politisches Statement

Meine wichtigsten politischen Ziele und Vorschläge sind:

  1. Am Allgemeinwohl orientiertes sinnvolles Arbeiten, faires ökologisches Wirtschaften und Handeln.
  2. Menschenwürdige, sinnvolle und angemessen bezahlte Arbeit, faire Preise, fairer Handel und faire Verträge (keine Knebelverträge mehr). Arbeiter, Handwerker, ja auch Unternehmer, müssen wirksam vor Erpressung und Dumping geschützt werden.
  3. Genossenschaften als erfolgreiche, demokratische Eigentümergemeinschaften und sinnvolle Investitionen müssen unbedingt wiederbelebt und gefördert, andere dafür belastet werden.
  4. Spekulation abschaffen (Spekulanten, Hedge-Fonds und Investmentbanken braucht keiner für ein besseres Leben).
  5. Gewinne und Erträge generell auf ein für alle erträgliches Maß begrenzen (z.B. zehn Prozent Reingewinn und Schluss, darüber einfach abliefern). Nicht erst durch hohe Steuern versuchen, hohe Gewinne zurückzuholen, sondern den Anreiz auf hohe Gewinne von vornherein stoppen.
  6. Krankenhäuser, Sozialwohnungen, Altenheime, Bahn und Grundversorgung wie Wasser, Energie usw. gehören nicht an sogenannte Investoren verkauft, sondern bedarfsgerecht zum Wohle aller Bürger geführt und unabhängig kontrolliert.
  7. Weitere sinnvolle und wirksame Beschränkungen wären:
    a) ein Tempolimit auf Autobahnen 130 km/h und 80 km/h auf Landstraßen
    b) eine PS-Leistungsbegrenzung auf ca. 70 PS (völlig ausreichend)
    c) eine Gewichtsbegrenzung auf 600 kg (technisch kein Problem und machbar)
    d) Entwicklung eines preiswerten, sicheren und leichten Zweckautos, statt all dieser Prestigeautos. Wäre alles sehr gut für Umwelt und Unfallauswirkungen.
  8. Kinder und Jugendliche, als Zukunft eines Staates, müssen wieder wichtig sein. Sie dürfen die Eltern außer Zeit und gelegentlich Nerven nichts kosten (Kindergehalt). Schule und Ausbildung hat sich, wie in der bayerischen Verfassung Art. 128 festgeschrieben, nach den Fähigkeiten und innerer Berufung der Betroffenen zu richten. Leistungsdruck muss abgebaut und durch Motivation ersetzt werden.
  9. Die wirkliche Macht zu einer grundlegenden Veränderung der desaströsen Verhältnisse liegt eigentlich beim Konsumenten und seinem Kaufverhalten. Gnadenlos billig als einziges Kriterium bei Kaufentscheidung reicht wirklich nicht aus. Es erzeugt genau dieses verhängnisvolle Lohn- und Preisdumping sowie unmenschliche Arbeitsbedingungen. Daher sollte man dem Konsumenten ihre Verantwortung bei ihrer Kaufentscheidung bewusst machen. Das wäre der Schlüssel zu einer sinnvollen und wirklichen Veränderung der Gesellschaft. Der Konsument muss auch bereit sein, faire und angemessene Preise zu zahlen, statt sogenannte Schnäppchen zu jagen. Dafür notwendig wäre ein einfaches, praktikables, unabhängiges Bewertungs- und Kennzeichnungssystem, wie etwa das “Ampelsystem” (grün, gelb, rot) bei Lebensmittel in England, für Produkte und Hersteller. Grüner Punkt bedeutet: Dieses Produkt und der Hersteller hält unsere Umwelt- und Sozialstandards ein, Preis und Qualität sind akzeptabel. Gelber Punkt: Fraglich, wenn möglich meiden. Roter Punkt: Nicht kaufen!
  10. Ein Staat muss allgemein gültige, praktikable und klare Regeln aufstellen und für Transparenz im Markt sorgen, zudem bei Verstößen konsequent Sanktionen bzw. Strafen verhängen und als Schiedsrichter fungieren. Von Verstaatlichungen aller Art ist bei der derzeitigen Staatsführung dringend abzuraten, da Mitverursacher des Desasters. Wir brauchen einen Aufstand am Gemeinwohl und an Ökologie interessierter Menschen weltweit! Begriffe <//span>wie Allgemeinwohl, sinnvoll, maßvoll, bescheiden, Verantwortung, Mitgefühl und Vernunft, kurzum “leben und leben lassen”, müssen wieder zum Leben erweckt werden. Gemeinsam und sozial handeln, bedeutet eigentlich die Verwirklichung sogenannter christlicher Werte, wie z.B.: Gerechtigkeit, Ehrlichkeit, Maßhalten, Tapferkeit, Achtung des Anderen, Barmherzigkeit und Bereitschaft zur Umkehr.
  11. Harz IV ist in der aktuellen Form völlig untauglich und muss durch ein angemessenes Bürgergeld ersetzt werden. Zudem müssen Betroffene massiv unterstützt und gefördert werden, um wieder im normalen Leben Fuß zu fassen.
  12. Anstatt Militäreinsätze brauchen wir faire Verhandlungen unter Einbeziehung der Kultur und der wahren Bedürfnisse des Landes durch Unterstützung moderater Kräfte.
Kontakt

Engelbert.Wurm@die-linke-bayern.de