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Wahlkreis 250: Schweinfurt

Ihr Direktkandidat: Klaus Ernst

Listenplatz: 1

Vita

- Geboren 1954 in München, Ausbildung zum Elektromechaniker, Wahl zum Jugendvertreter und Betriebsrat:
- Seit 1972 Mitglied der IG Metall. Erste politische Erfahrungen in der Gewerkschaftsjugend - Engagement gemeinsam mit Auszubildenden, Jugendvertretern und Betriebsräten für eine qualifizierte Ausbildung, für die Übernahme in den Beruf und mehr Ausbildungsvergütung.
- 1979 bis 1984 Studium der Volkswirtschaftslehre und Sozialökonomie in Hamburg. Abschluss als Diplom-Volkswirt und Diplom-Sozialökonom.
Mehrere Praktika in der IG Metall, Mitarbeit in der Organisation des Streiks zur Durchsetzung der 35-Stunden-Woche 1984.
- Nach dem Studium Anstellung als Gewerkschaftssekretär in der Stuttgarter IG Metall.
- Seit 1995 gewählter Erster Bevollmächtigter in Schweinfurt. Unter der Führung der IGM finden in Schweinfurt bundesweit beachtete Proteste gegen die Politik der SPD-geführten Bundesregierung statt - gegen die „Riester-Rente“, gegen Hartz IV oder die Agenda 2010, für einen wirksamen Kündigungsschutz.
- Im Jahre 2004 Mitinitiator der "Initiative für Arbeit und soziale Gerechtigkeit". Ausschluss aus der SPD. Gründungsmitglied der Partei Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit WASG. Die WASG gründet sich aus Widerstand gegen die Agenda 2010 und Hartz IV.
- Im Jahre 2005 Wahl zum Abgeordneten des Deutschen Bundestages als Spitzenkandidat der Landesliste Bayern. Stellvertretender Vorsitzender der Bundestagsfraktion DIE LINKE und Leiter des Arbeitskreises "Gesundheit und soziale Sicherung". Inhaltliche Schwerpunkte liegen insbesondere in der Sozial-, Renten- und Gewerkschaftspolitik.
- Am 16. Juni 2007 auf dem Gründungsparteitag der Partei DIE LINKE zum stellvertretenden Parteivorsitzenden gewählt.
- Am 24. Mai 2008 auf dem ersten Parteitag der Partei DIE LINKE als stellvertretender Parteivorsitzender bestätigt.

Politisches Statement

In Partei und Fraktion DIE LINKE stehe ich für eine konsequente Ausrichtung unserer Politik an den Interessen von Arbeitnehmer/innen, Rentner/innen, Erwerbslosen und ihren Familien.

Mit meiner Politik stehe ich für Mindestsicherung und Mindestlohn, den Kampf gegen die Rente ab 67, die Stärkung von Arbeitnehmerrechten und ihrer Gewerkschaften, den Kampf gegen Leiharbeit und andere Formen prekärer Arbeit sowie für eine Umlagefinanzierung zu Schaffung von genügend Ausbildungsplätzen.

Eine zentrale Forderung war und ist: „Hartz IV muss weg!“ Dabei geht es zuerst um die Betroffenen, deren Existenz und Würde. Aber auch um die Beschäftigten, die mit der Angst vor Hartz IV dazu gebracht werden sollen, niedrige Löhne, längere Arbeitszeiten und schlechtere Arbeitsbedingungen hinzunehmen.

Als Leiter des Arbeitskreises „Gesundheit und soziale Sicherung“ der Faktion waren meine Schwerpunkte der Kampf gegen Hartz IV, die Schaffung eines gerechten Gesundheitssystems für alle, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie der Kampf um armutsfeste und Lebensstandard sichernde Renten. Auch weiterhin muss die Rente mit 67 verhindert werden - gerade jetzt, in der Krise.

Besonders auch bei bayrischen Themen sehe ich mich in der Verantwortung. Allzu oft sind entpuppen sich Forderungen der CSU als Wahlkampftrick - diese gilt es zu enttarnen. Ebenso will ich die Beschäftigten in Bayern bei ihren sozialen und betrieblichen Auseinandersetzungen vor Ort unterstützen, so wie die Proteste der Telekom-Beschäftigten gegen Lohndumping.

Kontakt

Klaus.Ernst@die-linke-bayern.de