Zum Hauptinhalt springen

Adelheid Rupp, Landessprecherin

Sozialministerin hat keinen Sinn fürs Soziale

Auf der Consozial-Messe fordert Arbeits- und Sozialministerin Scharf erneut längere Arbeitszeiten, dieses Mal für die Beschäftigten in der Sozialwirtschaft. Dazu erklärt Adelheid Rupp, Landessprecherin der LINKEN. Bayern: „Ich finde es unglaublich, dass Sozialministerin Scharf, trotz des deutlichen Gegenwinds zu ihrer Forderung, künftig mehr als 10 Stunden tägliche Arbeitszeit zu erlauben, jetzt erneut längere Arbeitszeiten fordert. Dieses Mal möchte sie bis zu zwölf Stunden in der Sozialwirtschaft erlauben und dass in einer Branche, in der die Beschäftigten häufig sowieso schon überlastet sind und auch teilweise schon in Zwölf-Stunden-Schichten gearbeitet wird. Damit ist Scharf für mich für dieses Ministerium eine glatte Fehlbesetzung.

Wenn man mehr Menschen für diese Berufe begeistern will, muss man stattdessen die Arbeitsbedingungen verbessern und die Beschäftigten entlasten. Das weiß auch die Branche selbst und sogar deren Vertreter:innen lehnen die Forderung der Ministerin ab. Statt Arbeitszeiten noch zu verlängern, sollte man hier stattdessen auch über Arbeitszeitverkürzungen nachdenken.“

Sie können die Meldungen dieser Seite auch mittels eines RSS-Feeds abonieren.

www.die-linke-bayern.de/nc/aktuell/presse/feed.rss

Aus der Bundespartei

Wissler kritisiert Erdogan für Angriffe im Katastrophengebiet

Zu den Berichtenüber türkische Angriffe auf vom Erdbeben betroffene Gebiete sagt Janine Wissler, Vorsitzende der Partei DIE LINKE:

Für 4-Tage-Woche gegen Fachkräftemangel und Überlastung

Angesichts des Fachkräftemangels mehren sich erneut Stimmen, die längere Wochen- oder Lebensarbeitszeiten als Lösung propagieren: Kanzler Scholz (SPD) bemängelt öffentlich, dass viele Menschen zu früh in Rente gingen, eine Kommission der Kultusministerkonferenz schlägt vor das Recht auf Teilzeit für Lehrkräfteeinzuschränken und manche Unternehmerverbände fordert bereits die Erhöhung der Wochenarbeitszeit auf 48 Stunden.

Für eine Ausbildungsumlage nach Vorbild von Bremen

Tobias Bank, Bundesgeschäftsführer der Partei DIE LINKE, fordert die Bundesregierung auf, einen Ausbildungsfonds nach Vorbild von Bremen auf Bundesebene zu prüfen:

Verkehrspolitik der Bundesregierung ist ein Klima-Desaster

Klima-Aktivist*innen haben am Freitag (03.02.2023) bundesweit gegen den Ausbau von Stadtautobahnen und dem Ausstoß klimaschädlicher Gase demonstriert. Hierzu erklärt die Parteivorsitzende der Partei DIE LINKE, Janine Wissler:

Verzögerung bei Energiepauschale keine Lappalie

Die im September 2022 von der Bundesregierung angekündigte 200-Euro-Energiepauschale für Studierende bleibt bisher aus. Nun gibt es vage Aussagen, dass die Zahlung Ende Winter kommen soll. Janine Wissler, Parteivorsitzende der Partei DIE LINKE, erklärt: