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Liebe Genossinnen und Genossen,
DIE LINKE steht vor gewaltigen Herausforderungen: Zwei Jahre hat die Pandemie innerparteilichen Dialog erschwert, viele Konflikte treten nun offen zutage. Nach vielen innerparteilichen Auseinandersetzungen eröffnet auch der schreckliche Angriffskrieg Russlands eine weitere Diskussion innerhalb der Partei: Unsere plurale Partei strauchelt mit ihrem Anspruch, eine Sammlungsbewegung für die vielfältige gesellschaftliche LINKE zu sein. Viele rufen nach Klärung und hoffen auf den Bundesparteitag: Dabei übersehen wir viel zu häufig, dass uns viel mehr Anliegen einen als trennen, gleichzeitig wissen wir schon jetzt, dass nach dem Parteitag nicht einfach alles geklärt sein wird.
Auf der anderen Seite zeigt sich gerade, wie wichtig hierzulande und auch auf der ganzen Welt starke, linke Parteien sind, die sich nicht mit dem Kapitalismus als Ende der Geschichte abfinden wollen, die mit aller Macht dagegenstehen, dass aufgrund des Klimawandels, der tobenden Kriege und Katastrophen ein Ende der Zivilisation bevorsteht. Die aktuellen Entwicklungen verdeutlichen dies: Keine Partei außer DIE LINKE steht konsequent für Frieden und Abrüstung. Während eine grüne Außenministerin Kriegsmüdigkeit beklagt, stimmt einzig DIE LINKE einstimmig gegen das irrsinnige Rüstungspaket von 100 Milliarden Euro und fordert stattdessen Investitionen in soziale und nachhaltige Infrastruktur. Nur DIE LINKE setzt sich kompromisslos für die Rechte der einfachen Menschen und abhängig Beschäftigten ein und lässt sich nicht durch Konzernspenden bestechen.
Lasst uns weiter an einem Gegenentwurf zur etablierten Politik arbeiten, der gutes Leben für alle ermöglicht, anstatt Menschen zu Arbeitskräften und Konsument:innen sowie schlimmstenfalls zu Kanonenfutter zu degradieren. Die haarsträubenden Fehlentwicklungen unserer Gesellschaft werden weder sozialdemokratische noch christsoziale, grüne oder marktliberale Parteien richten, fehlen ihnen schlichtweg die Visionen für eine Welt ohne Ausbeutungsökonomie und imperiale Konkurrenz, die in Kriegen mündet. Selbstverständlich erstreiten wir diesen Gegenentwurf in solidarischer Debatte, wichtig ist jedoch, dass wir dabei fair miteinander umgehen und innerparteilich andere Meinungen zulassen müssen, aber die demokratisch beschlossenen Positionen der Partei einstimmig nach außen vertreten sollten.
Daher lasst und gemeinsam und solidarisch an einer starken LINKEN bauen, denn es ist offensichtlich: #DieLINKEbrauchts!
Wenn ihr uns in eurem KV braucht, kommen wir gerne vorbei und bauen mit an euren linken Projekten vor Ort! Desweiteren findet ihr im Rundbrief viele Anregungen, wie ihr mit der LINKEN für eine bessere Welt eintreten könnt!
Solidarische Grüße Ates und Kathrin
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