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Ates Gürpinar, Landessprecher

Anker-Zentrum Bamberg: Sicherheitsfirma Fair Guards Security muss sich verantworten!

Ates Gürpinar, Landessprecher: „So etwas darf nicht passieren. Die Menschen in den Geflüchtetenlagern müssen geschützt werden - und zwar vor der Security.

Es ist weder der erste Fall in Bayern noch der erste im Anker-Zentrum in Bamberg, in dem es zu Angriffen auf Geflüchtete kommt. Wieder ist es das Unternehmen 'Fair Guards Security', das mit Gewalt auf sich aufmerksam macht. Die Situation in diesen menschenunwürdigen Sammelunterkünften ist ohnehin schon unerträglich. Gerade unter solchen Umständen muss das dort eingesetzte Personal in einem Maße professionell geschult und belastbar sein, welches deeskalierend wirkt. Es geht um Menschen, die vor Krieg und Verfolgung geflohen sind. Die CSU nimmt solche Fälle in Kauf, sonst hätte sie längst von diesem System Abstand genommen.

Es ist bezeichnend, dass es nicht die Sicherheitsfirma selbst war, die diesen Übergriff öffentlich gemacht hat. Wir danken dem Flüchtlingsrat für die Aufklärungsarbeit. Auch das beweist, welche Zustände in diesen Einrichtungen herrschen.

DIE LINKE. Bayern fordert eine lückenlose Aufklärung des Vorfalls. Wir erwarten Konsequenzen. Solche Unternehmen dürfen hier nicht eingesetzt werden. Strengere Kontrollen der Sicherheitsfirmen sind das Gebot der Stunde. Wir müssen weg von diesem System. Die Menschen brauchen eine Perspektive und Anschluss in diesem Land."

Link zum Artikel des bayerischen Flüchtlingsrats:
https://www.fluechtlingsrat-bayern.de/securitygewalt-in-bamberg/


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