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Susanne Ferschl, Mitglied des geschäftsführenden Landesvorstands

Arbeitszeitverlängerung ist pure Respektlosigkeit

Der Freistaat Bayern hebelt das Arbeitszeitgesetz in Betrieben der kritischen Infrastruktur aus. Dies betrifft nicht nur Einrichtungen in Gesundheit und Pflege, sondern auch den Energiesektor, Transport- und Verkehr, sowie viele weitere Branchen. Hier sind nun Arbeitszeiten von bis zu 12-Stunden pro Tag und bis zu 60 Stunden pro Woche möglich.

Für Suanne Ferschl, bayerische Bundestagsabgeordnete und stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE, ist das völlig inakzeptabel:

„Die Aushebelung des Arbeitszeitgesetzes ist an Respektlosigkeit gegenüber den Beschäftigten kaum zu übertreffen.  Seit zwei Jahren arbeiten die Menschen in der kritischen Infrastruktur oft über ihre Belastungsgrenze hinaus. Sie wurden als „systemrelevant“ beklatscht und jetzt „belohnt“ man sie mit dieser unerträglichen Zumutung. In dieser Situation die Arbeitszeit zu erhöhen, steigert das Risiko physischer und seelischer Erkrankungen durch permanente Überlastung. Das passt aber in die Politik der Staatsregierung: Die Beschäftigten sollen die Konsequenzen für das politische Versagen der Verantwortlichen tragen.

Stattdessen brauchen wir endlich die längst überfällige Aufwertung der Berufe in den entsprechenden Branchen, besonders in der Pflege und dem öffentlichen Dienst. Gerade dort trägt die Staatsregierung besondere Verantwortung, denn sie sitzt bei den Tarifverhandlungen mit am Tisch.

Ich unterstütze die Gewerkschaft ver.di, die völlig zurecht angekündigt hat, gegen diese Allgemeinverfügung zu klagen. Es ist Zeit, dass die Staatsregierung sich endlich ihrer Verantwortung stellt und handelt, statt die steigende Belastung einfach auf die Beschäftigten abzuwälzen.“


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