Diese Website verwendet Cookies. Warum wir Cookies einsetzen und wie Sie diese deaktivieren können, erfahren Sie unter Datenschutz.
Zum Hauptinhalt springen

Autobahnraststätte Augsburg Ost: Gekündigte Servicekraft kehrt zurück

Mit Sekt und Luftballons hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) eine Servicekraft an der Autobahnraststätte Augsburg Ost an ihrem Arbeitsplatz empfangen - es gab Grund zu feiern.

Tank & Rast hatte sie vor einem dreiviertel Jahr mittels Verdachtskündigung gefeuert. Der Vorwurf: Sie habe angeblich Toiletten-Wert-Bons in Höhe von 6 Euro unterschlagen. Kurz vor dem Gerichtstermin wurde die Kündigung zurückgezogen. Durchhaltewillen, öffentlicher Druck und Solidarität ließen Tank & Rast einknicken.

Unter den GratulantInnen war auch Susanne Ferschl, Mitglied im bayerischen Landesvorstand DIE LINKE. Ferschl zum Thema Verdachtskündigung: "Es hat schon seinen guten Grund, warum DIE LINKE. seit langem ein Verbot von Verdachtskündigungen fordert. Die Beweislast muss uneingeschränkt beim Arbeitgeber liegen. Ich freue mich sehr, dass der Kollegin Gerechtigkeit widerfahren ist, gratuliere ihr zu ihrem Mut und wünsche alles Gute!"

Von Seiten der katholischen Arbeitbehmerbewegung (KAB) und der Betriebseelsorge wurde eine Arbeitsplatzpatenschaft für die Servicekraft übernommen. Die Erwartung ist nun, dass auch der Betriebsleiter der Raststätte ihre Rückkehr an den Arbeitsplatz unterstützt.

Tank & Rast ist trotz ihrer Monopol-Stellung laut Presseberichten mit 2,1 Milliarden Euro verschuldet. Seit der Privatisierung im Jahr 1998 wurde das Unternehmen von einem Investor zum nächsten weitergereicht. Das Geschäftsmodell der Investoren: Das Unternehmen auf Pump kaufen, ihm dann die Schulden aufhalsen und sich nach kurzer Zeit mit stattlichem Gewinn aus dem Staub machen.

„Die Privatisierung war ein großer Fehler", ist Ferschl überzeugt. „Die Zeche zahlen die Reisenden, die für jeden Toilettengang zur Kasse gebeten werden, sowie die Beschäftigten. Grade in Hinblick auf die aktuelle Debatte um die Privatisierung der Autobahnen bestärkt uns das in unserem NEIN zu jeglicher Privatisierung."


Sie können die Meldungen dieser Seite auch mittels eines RSS-Feeds abonieren.

www.die-linke-bayern.de/nc/aktuell/presse/feed.rss

Aus der Bundespartei

Wissler: Grundsicherung umgehend anheben

Der Paritätische Wohlfahrtsverband fordert eine deutliche Anhebung der Regelsätze in der Grundsicherung. Dazu erklärt Janine Wissler, Vorsitzende der LINKEN:

Hennig-Wellsow und Wissler zum 80. Jahrestag der Wannseekonferenz

Vor 80 Jahren, am 20. Januar 1942, vollendeten Vertreter des NS-Regimes die Planungen zur vollständigen Vernichtung der Jüdinnen und Juden in Europa. Dazu sagen Janine Wissler und Susanne Hennig-Wellsow, Vorsitzende der LINKEN:

Scholz in Sachen Klimaschutz unglaubwürdig und ratlos

Anlässlich der heutigen Rede bei der digitalen Davos-Konferenz und dem Vorschlag von Bundeskanzler Olaf Scholz, einen internationalen »Klimaclub« zu gründen, erklären Lorenz Gösta Beutin und Maximilian Becker, beide Klimapolitiker im Parteivorstand der LINKEN:

Wissler und Hennig-Wellsow zum politischen Jahresauftakt der LINKEN

Bei dem am Samstag den 15.01.22 stattfindenden politischen Jahresauftakt der LINKEN steht der sozial-ökologische Umbau von Wirtschaft und Gesellschaft im Mittelpunkt.