Zum Hauptinhalt springen

Eva Bulling-Schröter, Landessprecherin

Bayern, Land der Kurzarbeit: Leeres Konto bei den Mitarbeiter*innen - Volle Taschen bei den Aktionär*innen von BMW & Co.

Eva Bulling-Schröter

Eva Bulling-Schröter, Landessprecherin der LINKEN in Bayern, kommentiert die heute erschienen Zahlen des ifo-Instituts: „Laut der Analyse des ifo-Instituts sind 26 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Freistaat auf Kurzarbeit. Weiterhin bestätigt das Institut, was schon längst zu vermuten war. Besonders dort, wo die großen Automobilkonzerne Deutschlands ansässig sind, wurde kräftig auf Kurzarbeit gesetzt.
Das Geschrei zu Beginn der Krise war groß, alle müssten sich nun auf harte Zeiten einstellen, hieß es damals vonseiten der Unternehmen. Die Mitarbeiter*innen sind diesem Schmierentheater gefolgt.  Besonders trifft dies Zuliefererbetriebe. Sie schnallen seitdem den Gürtel enger, um ihren Arbeitsplatz irgendwie durch die Krise zu retten.
Zeitgleich wurden beispielsweise bei BMW großzügig Gewinne an die Aktionär*innen ausgeschüttet – bezahlt durch unsere Steuergelder, in Form der Staatshilfen. Das ist eine bodenlose Frechheit gegenüber den eigenen Mitarbeiter*innen und aller Steuerzahler*innen.

Zuvor hatten mehrere Verbände gefordert, dass BMW, Daimler, VW und Co. während der Corona-Krise auf Dividendenausschüttungen verzichten müssten, solange sie Kurzarbeit anmelden. Die Forderung der Autobauer auf Staatshilfen war von vornherein unangemessen.

In der Krise hat sich erneut gezeigt: Soziale Verantwortung ist ein Fremdwort für die Automobilkonzerne in Bayern. Es geht einzig darum, die Aktionär*innen zufrieden zu stellen. Es braucht daher klare gesetzliche Regelungen, die Staatshilfen nur dann gewähren, wenn Dividendenausschüttungen währenddessen ausgesetzt werden.“


Sie können die Meldungen dieser Seite auch mittels eines RSS-Feeds abonieren.

www.die-linke-bayern.de/nc/aktuell/presse/feed.rss

Aus der Bundespartei


Für ein Weihnachtskindergeld im Advent

Anlässlich des 1. Advents erneuert Katja Kipping, Vorsitzende der Partei DIE LINKE, die Forderung der Partei DIE LINKE nach einem Weihnachtskindergeld:

Syrien: Seehofer macht billigen Populismus zu Lasten Geflüchteter

Zur Forderung von Innenminister Seehofer, den generellen Abschiebestopp nach Syrien zu beenden und zu seiner Aussage "Die gesamte Bundesregierung muss sich dafür einsetzen, dass Straftäter und Gefährder unser Land verlassen." sagt Bernd Riexinger, Vorsitzender der Partei DIE LINKE:

Pandemieschutz bei Amazon & Co durchsetzen!

Zu den Infektionszahlen bei Amazon und dem aktuellen ‚Black-Friday-Streik‘ bei Amazon sagt Katja Kipping, Vorsitzende der Partei DIE LINKE:

Appell der ASMK für eine Kindergrundsicherung

Auf der heutigen Konferenz der Arbeits- und Sozialminister der Bundesländer (ASMK) wurde ein Appell an die Bundesregierung beschlossen, gemeinsam mit den Ländern konkrete Umsetzungsschritte zur Einführung einer Kindergrundsicherung einzuleiten. Dazu erklärt Katja Kipping, Vorsitzende der Partei DIE LINKE:

Staatliche Rente stärken statt Spekulation mit Rentengeldern

Mit Blick auf den am Mittwoch im Bundeskabinett verabschiedeten Rentenversicherungsbericht und die anstehenden Fachberatungen der CDU zum Thema Rente erklärt Bernd Riexinger, Vorsitzender der Partei DIE LINKE: