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Eva Bulling-Schröter, Landessprecherin

Boni für die einen, Hungerlöhne für die anderen - Zweiklassengesellschaft bei der Deutschen Post DHL

Eva Bulling-Schröter

Eva Bulling-Schröter, Landessprecherin: „Es ist eine Frechheit. Vorstandschef Appel verspricht öffentlich Boni und geriert sich als fairer Arbeitgeber. Gleichzeitig zahlt die Deutsche Post in ihrer eigenen deutschen Tochtergesellschaft Armutslöhne und begeht Tarifflucht.

Die von Vorstandschef Appel angekündigten Boni haben einen bitteren Beigeschmack. Zum einen scheinen sie wie ein Trostpflaster, wenn Appel weiterhin betont, dass Entlassungen nicht auszuschließen seien. Zum anderen – und das ist viel perfider – lenkt diese Ankündigung davon ab, dass die Deutsche Post DHL bei dem deutschladweit tätigen Unternehmen Deutsche Post Customer Service GmbH (DP CSC GmbH) Armutslöhne zahlt und sich kategorisch Tarifverhandlungen verweigert.

Die DP CSC GmbH ist ein 100-prozentiges Tochterunternehmen des Konzerns. Trotzdem werden die Beschäftigten dort behandelt wie Mitarbeiter*innen zweiter Klasse. Das ist Tarifflucht – so etwas darf bei einem Unternehmen, bei dem der deutsche Staat durch die KfW Anteilseigner ist, nicht vorkommen! Das ist unanständig und unglaubwürdig.

Die Beschäftigten der DP CSC GmbH kämpfen seit Monaten für eine Tarifbindung. Diese Bestrebungen werden von der Deutschen Post DHL ignoriert. Wir fordern Vorstandschef Appel dazu auf, sich mit ver.di und den Beschäftigten endlich an einen Tisch zu setzen. Alles andere macht die angekündigten Boni zu einer Provokation.“


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