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Eva Bulling-Schröter

Der tiefe Fall des Horst Seehofer

Eva Bulling-Schröter
Eva Bulling-Schröter

Mit großer Spannung schaute das politische Deutschland auf den Machtkampf zwischen CSU und ihrer Schwesterpartei. Auch Eva Bulling-Schröter, bayerische Spitzenkandidatin der Partei DIE LINKE aus Ingolstadt, verfolgte aufmerksam das Geschehen. „Die CSU ist bereit alles zu tun, um inhaltlich möglichst weit nach rechts zu wandern. Sie handelt nach Strauß‘ Leitspruch - rechts von der CSU dürfte keine demokratisch legitimierte Partei stehen. Dafür sind ihr alle Mittel recht: Sie übernehmen die Sprache und die Forderungen von Rechtsextremen und erpressen im Zweifel mal eben die Kanzlerin, wie jetzt mit Seehofers Rücktrittsdrohung. Diese Partei ist bereit ihre eigene (Parteien-)Familie auseinander zu reißen, um beim Wettrennen um den rechten Wählerrand möglichst aktiv zu sein.

Doch sie werden diesen Kampf nicht gewinnen. Sie stärken mit ihrem Kurs nur die rechtspopulistische AfD und ihre Kernthemen und bleiben weit hinter ihren erhofften Umfragewerten. Was bleibt ist eine beschädigte Kanzlerin und auch ein Kopfschütteln vieler Menschen hier in Bayern - gerade aus dem christlichen Spektrum.Derlei Affentheater führt zu weiterer Politikverdrossenheit und einer weiteren Akzeptanz des Tretens nach Unten. Die Gesellschaft wird damit weiter entsolidarisiert und Erpressung gesellschaftsfähig gemacht."


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