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Susanne Ferschl, MdB

Ferschl besucht FUJITSU Werk in Augsburg

v.l.n.r: Elisabeth Schabert (Fujitsu BR), Bezirksrat Frederik Hintermayr, Susanne Ferschl, MdB und Peter Wagner (Fujitsu BR)

Ende Oktober gab der Computerkonzern FUJITSU bekannt, bis 2020 den Standort Augsburg schließen zu wollen. Rund 1800 Mitarbeiter sind hiervon betroffen, mit angrenzenden Dienstleistern sogar über 2000. Die schwäbische Bundestagsabgeordnete und stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE im Bundestag, Susanne Ferschl, besuchte heute das Werk in Augsburg um sich vor Ort ein Bild zu machen und traf sich mit dem Betriebsrat. Sie erklärt dazu: „Ich habe heute einen kämpferischen Betriebsrat, der sich für jeden einzelnen Arbeitsplatz einsetzen wird, erlebt. Der Betriebsrat und die Gewerkschaft haben mit ihrem Kampf um den Standort recht und meine volle Solidarität.  Fujitsu kann sich nicht einfach aus der Verantwortung für seine Mitarbeiter stehlen. Jahrelang haben diese in flexiblen Arbeitszeitmodellen und mit qualitativ hochwertiger Arbeit alles getan, um den Betrieb konkurrenzfähig zu halten. Jetzt wird in Japan die Strategie geändert und das Unternehmen soll geschlossen werden – das ist inakzeptabel. Unsere Demokratie funktioniert nur, wenn sie die Ziele demokratischer Mehrheiten auch gegenüber wirtschaftlicher Macht durchsetzen kann. Um solche Auswüchse und die Vernichtung von Arbeitsplätzen zu verhindern, muss Politik einen klar definierten Handlungsrahmen vorgeben. Dafür streiten wir als LINKE im Bundestag und nicht zuletzt dafür, dass es ein Verbot von Massenentlassungen in profitablen Unternehmen gibt.“


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