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Susanne Ferschl, MdB

Ferschl: Kritik der Wirtschaftsweisen war absehbar 

„Die Kritik der Wirtschaftsweisen war abzusehen, sie stoßen immer in das gleiche Horn. Ein Mindestlohn von wenigstens 12 Euro ist aber dringend notwendig, um den Niedriglohnsektor auszutrocknen und der Altersarmut den Kampf anzusagen. Erwerbs- und Altersarmut sind die Folgen politischer Fehlentscheidungen, und diese müssen korrigiert werden“, erklärt Susanne Ferschl, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE, mit Blick auf die Ablehnung der Wirtschaftsweisen eines Mindestlohns von 12 Euro. Ferschl weiter:

„Mit der Angst vor dem Arbeitsplatzverlust sollen die Interessen der Wirtschaft durchgesetzt werden. Es geht aber hier um die Interessen der Beschäftigten. Noch dazu würden höhere Löhne durch eine Stärkung der Binnennachfrage auch die Wirtschaft stärken. Es darf aber nicht sein, dass durch den zu niedrigen Mindestlohn gerade die Arbeitgeber subventioniert werden, die auf Kosten der Allgemeinheit Lohnkosten drücken und damit Armut im Alter maßgeblich verursachen.

DIE LINKE fordert, den gesetzlichen Mindestlohn auf 12 Euro pro Stunde zu erhöhen und sämtliche Ausnahmeregelungen abzuschaffen. Auch muss die Allgemeinverbindlicherklärung von Tarifverträgen erleichtert werden, indem das Vetorecht der Arbeitgeber abgeschafft wird. Ich freue mich, dass DIE LINKE mit der SPD nun einen Bündnispartner hat, um gemeinsam einen Mindestlohn von mindestens 12 Euro umzusetzen.“


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