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Kathrin Flach Gomez, Landessprecherin

Gegen Fachkräftemangel helfen bessere Arbeitsbedingungen und mehr Gehalt!

Die Beschäftigten in den Sozial- und Erziehungsdiensten und ver.di kämpfen aktuell für bessere Arbeitsbedingungen und mehr Gehalt. Besonders im Bereich der Erzieherinnen und Erzieher herrscht auch wegen der schwierigen Arbeitsbedingungen Fachkräftemangel. Dazu erklärt Kathrin Flach Gomez, Landessprecherin der LINKEN. Bayern: „Laut ver.di fehlen uns aktuell bundesweit 173.000 Erzieherinnen und Erzieher. Bis 2030 werden sogar 300.000 fehlende Fachkräfte prognostiziert. Statt den Fachkräftemangel nun entschlossen zu bekämpfen und Löhne und Arbeitsbedingungen zu verbessern, stellt sich der Arbeitgeberverband bisher in den Tarifverhandlungen komplett quer. Wir steuern hier mit Ansage in eine Katastrophe. Und diese ist hausgemacht. Laut Anfrage der Bundestagsabgeordneten der LINKEN, Nicole Gohlke, wurden 2019 in Bayern in den Sozial- und Erziehungsdiensten fast zwei Millionen Überstunden geleistet. Die Folgen sind Stress, Überarbeitung und Burnout bei vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Über 20 Prozent der Beschäftigten haben von Oktober 2020 bis September 2021 ihren Job gewechselt.“

„Der Bund und Bayern müssen hier mehr tun. Die Ende 2022 auslaufenden Hilfsgelder aus dem „Gute-Kita-Gesetz“ müssen verlängert und erhöht werden und auch Bayern muss mehr Gelder zuschießen. Es gibt den Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz und ab 2026 die Ganztagsbetreuung auch an Grundschulen. Mit dem damit weiter ansteigenden Bedarf dürfen Eltern, Einrichtungen und die Beschäftigten nicht allein gelassen werden. Die Beschäftigten und ver.di werden vor der nächsten Verhandlungsrunde am 16. und 17. Mai weiter Druck machen und DIE LINKE ist solidarisch an ihrer Seite“, so Flach Gomez.


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