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Grüner Knopf - gesetzliche Regelungen statt Freiwilligkeit

DBT/Inga Haar
Eva Schreiber

„Um Armutslöhne, Unterdrückung und gesundheitliche Risiken in der Textilproduktion zu beenden, benötigen wir statt freiwilligem Siegel dringend ein Lieferkettengesetz“, erklärt Eva-Maria Schreiber, für die Fraktion DIE LINKE Obfrau im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, anlässlich des Starts des staatlichen Textilsiegels „Grüner Knopf“. Schreiber weiter:

„Dass nach Jahren des Tauziehens endlich das erste staatliche Textilsiegel eingeführt wird, begrüße ich zwar. Allerdings ist der ‚Grüne Knopf‘ nicht nur inhaltlich verwässert, sondern er reicht auch nicht bis zum Baumwollfeld, also dem Anfang der Lieferkette. Nur die Arbeitsbedingungen in den Fabriken werden geprüft. Ein weiteres Manko ist, dass nach langjährigen Verhandlungen nur mehr 27 Firmen mitmachen. DIE LINKE fordert ein Lieferkettengesetz, das über den Textilsektor hinausgeht und für alle Wertschöpfungsketten gilt. Die Bundesregierung muss Konzerne, die für Menschenrechtsverletzungen wie in Rana Plaza vor mehr als sechs Jahren verantwortlich sind, endlich regulieren.“


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