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Susanne Ferschl, MdB

Gute Pflege geht nur mit guter Arbeit

„Arbeitsbedingungen und Personalausstattung in der Pflege hängen untrennbar mit der Pflegequalität zusammen. Von guten Arbeitsbedingungen in der Pflege profitieren alle – Beschäftigte, Patienten und Angehörige. Die Arbeitsbedingungen müssen sich durch eine Personalbemessung verbessern. Diese muss sich am Bedarf der auf Pflege angewiesenen Menschen ausrichten. Gute Pflege zuhause oder im Heim darf nicht vom Geldbeutel abhängig sein sondern muss solidarisch finanziert werden“, kommentiert Susanne Ferschl, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE, die heute vorgestellte Erhebung des Deutschen Gewerkschaftsbunds zu den Arbeitsbedingungen in der Alten- und Krankenpflege. Ferschl weiter:

„Die von Gesundheitsminister Jens Spahn geplanten Personaluntergrenzen verbessern nur die schlechtesten 25 Prozent der Krankenhäuser. Die Krankenkassen werden aber auf die übrigen 75 Prozent der Häuser Druck ausüben, indem sie in Budgetverhandlungen fragen, warum sie mehr als das gesetzlich vorgeschriebene Mindestmaß beschäftigen. Damit zementiert und legalisiert Spahn den Pflegenotstand. Wer Krankenhäuser gewinnorientiert ausrichtet, der  nimmt in Kauf, dass Profit auf Kosten der Gesundheit von Beschäftigten und Patienten gemacht wird. DIE LINKE fordert eine Solidarische Gesundheits- und Pflegeversicherung in die alle Menschen – auch heute Privatversicherte – entsprechend ihres gesamten Einkommens einzahlen. Alle Einkommen und Einkommensarten werden verbeitragt. Arbeitgeber übernehmen die Hälfte der Beiträge auf Löhne und Gehälter. So können ausreichend Personal und gute Arbeitsbedingungen solidarisch finanziert werden.“


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