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Kathrin Flach Gomez, Landessprecherin

Keine Streichung der Faschingsferien

DIE LINKE fordert eine Korrektur der Ferienplanung von Kultusminister Piazolo.

 


Die Landessprecherin der LINKEN, Katrin Flach Gomez, selbst Lehrerin, übt harsche Kritik an den aktuellen Maßnahmen des Kultusministeriums. Sie sieht es ebenso wie Gewerkschaft und Lehrerverbände, dass „die Lehrkräfte derzeit am Limit arbeiten“. So hat sie bereits viele Beschwerden von verzweifelten Lehrkräften gelesen, die von 10-12-Stunden-Arbeitstagen berichten. Denn der sogenannte Distanzunterricht erfordert zusätzliche Vor- und Nachbereitungszeit für die Pädagogen. „Wer Erfahrungen mit täglichen mehrstündigen Videokonferenzen hat, kennt es: Man ist danach ausgepowert. Danach geht es für die Lehrkräfte weiter mit der Vorbereitung des nächsten Distanzunterrichts. Hinzu kommen Absprachen und Konferenzen zu den ständig wechselnden Regelungen aus dem Kultusministerium und der Einsatz in der Notbetreuung von Kindern berufstätiger Eltern. Auch die unterschiedlichen technischen Voraussetzungen unter Lehrer:innen- und Schüler:innenschaft machen das Arbeiten für alle Beteiligten nicht leichter. Wenn die Technik oder das Internet streikt, nützt der beste Online-Unterricht nichts, zumal Lehrer:innen überwiegend mit ihren privaten Endgeräten arbeiten müssen, was an sich schon absurd ist“, beschreibt die LINKEN-Sprecherin die Arbeitsbelastung für Lehrkräfte.

Auch für die Schüler:innen und Eltern ist es derzeit alles andere als leicht, da die Beschulung zuhause neben der Arbeit im Homeoffice zu Überforderung und Konflikten in den Familien führt. In einer solchen Situation auch noch die Faschingsferien zu streichen, beschreibt die LINKEN-Politikerin als „schlicht ignorant“. Sie fordert Kultusminister Piazolo auf, seine Entscheidung zu den Faschingsferien zurückzunehmen. Damit bekämen alle in den Schulen -Lehrkräfte, Schüler:innen und Eltern - die dringend nötige Verschnaufpause. Zum anderen könne die Ferienwoche nur vorteilhaft zur weiteren Senkung der Infektionszahlen sein, meint Flach Gomez.


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