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Nicole Gohlke (MdB), Spitzenkandidatin DIE LINKE. Bayern

Kinderarmut: 2,8 Millionen Kinder jetzt vor Armut schützen

Stella von Saldern
Stella von Saldern

"Dass in Deutschland jedes fünfte Kind von Armut bedroht ist, ist eine Schande für den Sozialstaat", äußert sich Nicole Gohlke, Spitzenkandidatin der bayerischen LINKEN bei der Bundestagswahl, anlässlich des internationalen Kindertages am 1. Juni. "Seit elf Jahren nimmt die Armutsgefährdung von Kindern stetig zu und die Bundesregierung hat nur Almosen übrig. Niedriglöhne und Hartz IV zementieren die Ungleichheit von Kindesbeinen an. Die Coronakrise muss ein Weckruf für die Kinderpolitik in unserem Land sein.

DIE LINKE mahnt seit Monaten einen Kindergipfel an, doch die Bundeskanzlerin kneift. Söders Ankündigung, Kinder zur Chefsache zu machen, war nur heiße Luft. Wir brauchen eine 180-Grad Wende mit einer zusätzlichen Kindergrundsicherung gegen Armut. Das Kindergeld gehört generell auf 328 Euro angehoben. Kein Kind darf mehr durchs soziale Netz fallen.

Während der Coronakrise bleiben vor allem Schülerinnen und Schüler aus armen Familien im Homeschooling auf der Strecke. Das mickrige Nachhilfeprogramm der Bundesregierung ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Wir fordern eine Garantie für Laptops zum Lernen und 100.000 neue Lehrkräfte für das Land. Bildung ist ein Schlüssel für gleiche Zukunftschancen und gegen Armut. Für die Kleinsten muss die flächendeckende Ganztags-Kita kommen."

 


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