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Eva Bulling-Schröter, Landessprecherin

Landesamt für Statistik belegt: Bezahlbarer Wohnraum in Bayern verschwindet

Eva Bulling-Schröter

Eva Bulling-Schröter, Landessprecherin der bayerischen LINKEN, zu den heute veröffentlichten Zahlen des bayerischen Landesamts für Statistik – Verlust von 3.036 Wohnungen in Bayern im Jahr 2019: „Die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache. Im Jahr 2019 sind massiv Wohnungen durch Abriss und Umwidmung verloren gegangen. In Zahlen 3.036. Das ist ein Zuwachs von 33,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Verdacht liegt nahe, dass viele dieser Wohnungen zum Zwecke von Luxussanierungen abgerissen wurden, um mehr Profit aus ihnen schlagen zu können. Dies spitzt die Lage auf dem Wohnungsmarkt weiter zu. Nicht mehr erschwinglicher Wohnraum entsteht so, sondern weniger. Wohnungen müssen von der bayerischen Regierung geschützt werden. Das Feld darf nicht Mietspekulant*innen überlassen werden, die es als reine Profitquelle sehen.

Wohnen ist ein Grundrecht in Bayern. Es ist daher auch die Aufgabe der bayerischen Regierung, dieses Recht zu gewährleisten – und zwar so, dass es für alle Bayerinnen und Bayern erschwinglich ist.

Art. 106 der bayerischen Verfassung sagt:
(1) Jeder Bewohner Bayerns hat Anspruch auf eine angemessene Wohnung.
(2) Die Förderung des Baues billiger Volkswohnungen ist Aufgabe des Staates und der Gemeinden.

DIE LINKE Bayern stellt sich klar gegen Luxussanierungen und den Abriss von Wohnungen rein zum Zwecke der Profitsteigerung! Von der CSU verlangen wir, dass sie sich endlich an die bayerische Verfassung erinnert und Art. 106 auch umsetzt.“


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