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Landesparteitag der bayerischen LINKEN stellt die Weichen für die Zukunft

Dieses Wochenende traf sich der bayerische Landesverband der Partei DIE LINKE zu seinem Landesparteitag in Erlangen. Der Leitantrag drehte sich um politische Forderungen zur Corona-Krise und den weiteren Parteiaufbau. DIE LINKE streitet darum, dass die Kosten der Corona-Krise von den Superreichen und Konzernen gezahlt werden, nicht von den Beschäftigten und den Schwächeren in der Gesellschaft. Die Vervierfachung der kommunalen Mandate bei den letzten Wahlen soll dazu genutzt werden, in der Fläche Parteistrukturen zu schaffen. Der Leitantrag wurde einstimmig angenommen.

Kathrin Flach Gomez (34), mit 79,5% neu gewählte Landessprecherin: „Ich bedanke mich bei meinen Genossinnen und Genossen für das Vertrauen! Wir gehen nach diesem Parteitag mit neuer Kraft in die kommenden Auseinandersetzungen und Kämpfe. Wir werden uns weiter in der gesamten Gesellschaft für die Interessen der Vielen einsetzen, ob in den Parlamenten oder auf der Straße!“

Ates Gürpina, (36) mit 75,6 wiedergewählter Landessprecher: „Die bayerische LINKE steht mit einer in den letzten Jahren stark gewachsenen Mitgliedschaft und einer Vervierfachung der kommunalen Mandate gut da. Jetzt werden natürlich auch die Weichen für die Bundestagswahl gestellt. Darüber haben wir uns heute ausgetauscht und werden mit einem kraftvollen Wahlkampf den Markenkern der LINKEN in den Mittelpunkt stellen.“

Als Schatzmeister wurde Hermann Ruttmann wiedergewählt. In den geschäftsführenden Landesvorstand wurden Susanne Ferschl, Stella Prott und Stefan Hölzl gewählt.

Der neue Landesvorstand wird komplettiert von den wiedergewählten jugendpolitischen Sprecher*innen Eva Kappl und Marius Brey und den gewählten Mitgliedern des erweiterten Landesvorstandes Margarita Kavali, Eva-Maria Schreiber, Christine Wilholm, Viktor Grauberger, Niklas Haupt und Paul Lehmann.


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