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Susanne Ferschl, MdB

Leiharbeit ist gesetzlich legitimierte Ausbeutung

„Leiharbeit ist Lohndumping. Sie bietet keine Sicherheit, degradiert Beschäftigte zu Arbeitsnomaden und spaltet Belegschaften. Leiharbeitsbeschäftigte müssen deshalb ab dem ersten Einsatztag im Betrieb den Stammbeschäftigten gleichgestellt werden“, kommentiert Susanne Ferschl, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE im Bundestag, aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes, aus denen hervorgeht, dass der Bruttostundenverdienst von Leiharbeitenden um ein Viertel niedriger ist als in der Gesamtwirtschaft. Ferschl weiter:

„Leiharbeitsbeschäftigte arbeiten nicht nur überdurchschnittlich häufig im Niedriglohnbereich, sie waren in der Corona-Krise auch die ersten, denen gekündigt wurde. Seit Jahren ignoriert die Bundesregierung wissentlich den europarechtlichen Grundsatz ‚gleicher Lohn, für gleiche Arbeit‘. Umso wichtiger ist es, dass die beim Bundesarbeitsgericht anhängigen Equal-Pay-Klagen, die diese Woche verhandelt werden, erfolgreich sind. Wenn die Regierung nicht tätig wird, um Leiharbeit einzudämmen, braucht es eine Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes. Diese Form des Lohndumpings auf dem Rücken der Beschäftigten muss beendet werden.

DIE LINKE will Leiharbeit kurzfristig streng regulieren. Wir fordern gleichen Lohn für gleiche Arbeit ab dem ersten Tag und einen Flexibilitätszuschlag für Leiharbeitsbeschäftigte. Da Leiharbeit das Gegenteil von guter Arbeit ist, muss sie langfristig zwingend verboten werden.“


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