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MdB Andreas Wagner zum Weltfahrradtag am 03. Juni: "Wir brauchen den Ausbau der Fahrradinfrastruktur und eine Fahrradprämie"

Foto: Deutscher Bundestag/Stella von Saldern

Berlin/Geretsried - Anlässlich des Weltfahrradtages am 3. Juni fordert der Geretsrieder Bundestagsabgeordnete Andreas Wagner eine Fahrradprämie von 200 Euro als Zuschuss zur Finanzierung von Wartung und Reparatur (einschließlich Ersatzteile) von Fahrrädern, E-Bikes, Lastenrädern, Fahrradanhängern sowie deren Ersatz- und Neubeschaffung. Hierzu soll die Bundesregierung ein Förderprogramm in Höhe von 300 Millionen Euro auflegen. Einen entsprechenden Antrag hat die Fraktion DIE LINKE. vergangene Woche im Bundestag eingebracht. Am 17. Juni wird sich der Verkehrsausschuss mit dem Antrag befassen.

"Im Vergleich zu einer Abwrackprämie oder Kaufprämie für Autos haben von einer Fahrradprämie auch diejenigen etwas, die sich ein Auto nicht leisten können oder keine Fahrerlaubnis haben und klimafreundlich unterwegs sein wollen. Mit der Fahrradprämie würden auch Familien im Landkreis profitieren, die für ihre Kinder ein neues Rad anschaffen wollen. Außerdem soll damit die heimische Fahrradwirtschaft gestärkt und der sanfte Tourismus vorangebracht werden. Mit Blick auf die Staus und Parkprobleme an den Wochenenden, würde eine stärkere Förderung der Fahrradmobilität auch dem Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen als Erholungs- und Urlaubsregion zugutekommen.", so Andreas Wagner, Sprecher für ÖPNV und Fahrradmobilität der Fraktion DIE LINKE.

Wagner weiter: "Wir brauchen einen Blumenstrauß an Maßnahmen, damit alle auch während der Corona-Pandemie sicher unterwegs sind. Neben einem Ausbau der Fahrradinfrastruktur soll die Fahrradprämie einen zusätzlichen Anreiz für einen Umstieg auf das Fahrrad geben. Insbesondere in den Städten, kann dies dazu beitragen, dass in Bussen und Bahnen leichter der Mindestabstand von 1,50 Meter zueinander eingehalten werden kann. So lässt sich auch die Attraktivität des Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) während der Pandemie für ältere Menschen und solche, die aus gesundheitlichen Gründen oder auf Grund einer Behinderung auf den ÖPNV besonders angewiesen sind, verbessern. Gleichzeitig ist eine Rettungsschirm für den ÖPNV nötig, um die Einnahmeausfälle in den vergangenen Monaten auszugleichen."


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