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Susanne Ferschl, MdB

Niedrige Löhne bedeuten Verdrängung!

390 000 Menschen – so viele wie in keiner anderen Stadt in Deutschland – pendeln täglich nach München zur Arbeit. Dies geht aus Zahlen des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung hervor. Im Vergleich zum Jahr 2000 stellt das eine Steigerung von 32 Prozent dar.

Susanne Ferschl, bayerische Bundestagsabgeordnete und stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Linken erklärte dazu: “Die Lage in der Landeshauptstadt München hat sich in den letzten Jahren dramatisch zugespitzt. Die Löhne reichen bei weitem nicht aus, um sich die überteuerten Wohnungen leisten zu können. Seit Jahren ist die Tarifbindung in Bayern rückläufig und mittlerweile ist Bayern das westdeutsche Schlusslicht. Wir brauchen endlich ein Landesvergabegesetz, um die Tarifbindung zu stärken und damit auch langfristig Arbeitsbedingungen und Löhne zu verbessern."

Ferschl weiter: “Nicht nur die Löhne sind zu niedrig, auch die Mieten sind viel zu hoch. Das gerade gestartete Volksbegehren “6 Jahre Mietenstopp” kann ein erster Schritt sein, um die Situation im Freistaat zu verbessern. Ziel des Volksbegehrens ist es, die Mieten in 162 Städten und Gemeinden bei laufenden Mietverhältnissen für sechs Jahre auf den jetzigen Stand einzufrieren. Diese 6 Jahre werden dringend benötigt, um bezahlbaren Wohnraum in Bayern zu schaffen.”

Unterschriftenlisten für das Volksbegehren kann man unter www.mietenstopp.de bestellen.


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