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Notleidende Bevölkerung im Jemen – Bundesregierung trägt Mitverantwortung

„Es ist eine Tragödie, dass die Regierungen die versprochenen Hilfsgelder für die notleidende Bevölkerung im Jemen nicht auszahlen. Millionen Menschen hungern und haben keinen Zugang zur Gesundheitsversorgung. Die UN dringen darauf, dass die im Februar bei einer Geberkonferenz zugesagten 2,6 Milliarden US-Dollar eingehen. Bisher ist nur die Hälfte tatsächlich geflossen“, erklärt Eva-Maria Schreiber, Sprecherin für Welternährung der Fraktion DIE LINKE. Schreiber weiter:

„Ich fordere die Bundesregierung auf, sich dafür einzusetzen, dass die zugesagten Hilfsgelder tatsächlich ausgezahlt werden. Deutschland muss zudem die umfassende Zusammenarbeit mit dem totalitären Regime in Saudi-Arabien beenden, das eine treibende Kraft für den brutalen Krieg im Jemen ist. Die Kriegskoalitionäre kämpfen auch mit deutschen Waffen. Die Bundesregierung trägt mit ihren jahrelangen Rüstungsexporten an Saudi-Arabien eine Mitverantwortung für das Sterben und darf nicht länger zu den Machenschaften Saudi-Arabiens schweigen, während Zehntausende Menschen im Jemen an Hunger sterben.“


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