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Todesumstände aufklären und Abschiebelager schließen

DBT/Inga Haar
Eva Schreiber

Eva-Maria Schreiber, Bundestagsabgeordnete der LINKEN für Regensburg, erklärt zum Todesfall im Regensburger AnkER-Zentrum: "Mit großer Bestürzung habe ich vom Tod der Frau erfahren. Ich hoffe, dass ihre drei Kinder gut betreut werden und die Polizei die Todesursache schnell ermitteln kann. Eine schnelle Aufklärung der Todesumstände ist auch wichtig, um die Situation im AnkER-Zentrum wieder zu beruhigen. Laut Presseberichten war die Frau wohl schon länger krank und laut dem Bündnis gegen Abschiebelager befürchten Geflüchtete, dass sie nicht ausreichend behandelt wurde; ähnliche Erfahrungen scheinen üblich zu sein. Ich hoffe, dass bei der Ermittlung der Todesursache, gegebenenfalls auch mit einer Obduktion der Verstorbenen, allen Hinweisen nachgegangen wird.

Die emotionalen Reaktionen auf die Polizei am Wochenende zeigen, unter welchem Stress die Geflüchteten in der Unterkunft stehen und welche Angst und welches Misstrauen gegenüber der Polizei herrscht. Dazu tragen auch die immer wieder erfolgten brutalen Abschiebeversuche ganzer Familien bei, egal ob es sich dabei um suizidgefährdete Kinder oder Frauen mit einer Risikoschwangerschaft handelt.

Für mich müssen diese Abschiebelager nun endlich geschlossen werden. Geflüchtete haben ein Recht auf eine menschenwürdige Unterbringung, ein gerechtes und individuelles Verfahren und sie müssen umfassend medizinisch versorgt werden. Auch der Jugendhilfeausschuss der Stadt München hat kürzlich festgestellt, dass AnkER-Zentren eine strukturelle Kindeswohlgefährdung darstellen, weil sie den Zugang zu KiTa, Schule und gesellschaftlicher Teilhabe für junge Geflüchtete und Familien verhindern."

 


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